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Aufhausen

Bürger haben sich Gedanken gemacht

Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz hat mit Beschluss vom 17. Dezember das Verfahren Hellkofen-Niederhinkofen eingeleitet.

Der Schutz vor Starkregen war eines der Themen in den vergangenen Monaten. Foto: Petra Nickl
Der Schutz vor Starkregen war eines der Themen in den vergangenen Monaten. Foto: Petra Nickl

Aufhausen.Für die Umsetzung der Maßnahmen im öffentlichen Bereich stellt das ALE Oberpfalz rund eine Million Euro Fördermittel im Dorf und 750000 Euro in der Flur in Aussicht.

Im Vorfeld haben sich die Bürger bei der Erstellung des Dorferneuerungsplans intensiv eingebracht und verschiedene Maßnahmen erarbeitet. In Hellkofen soll das Kirchenumfeld neugestaltet werden, indem neue rückwärtige Parkplätze und ein barrierefreier Zugang zum Friedhof geschaffen werden. Auch die marode Friedhofsmauer wird saniert. Darüber hinaus soll der Dorfmittelpunkt mit neuen Bäumen aufgewertet werden. Der Platz soll künftig für gemeinsame Aktivitäten, wie Maibaumaufstellen, Johannisfeuer und Fußballspielen, umgestaltet werden. Eine bestehende Scheune wird für Dorfveranstaltungen umgebaut.

In Niederhinkofen soll die Dorfkapelle saniert werden. Die anliegenden Straßen sowie der vorbeifließende Bach werden verlegt, um die Standfestigkeit der Kapelle zu sichern. Außerdem wird das denkmalgeschützte Gebäude gestalterisch in Wert gesetzt, indem die umliegende Fläche als Platz neugestaltet wird. Privateigentümer haben zudem die Möglichkeit, für die Gestaltung ihrer Gebäude sowie Vorbereichs- und Hofräume Fördermittel aus dem Bayerischen Dorferneuerungsprogramm beim ALE Oberpfalz zu beantragen.

Ein zentrales Thema der beiden Ortschaften ist der Schutz vor wild abfließendem Wasser in Folge von Starkniederschlagsereignissen. In der Vergangenheit wurden große Mengen von erodiertem Boden aus den umliegenden Feldlagen in die beiden Dörfer geschwemmt. Im Rahmen der Initiative boden:ständig wurden in enger Zusammenarbeit mit den Bürgern, Landwirten, den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg und Amberg (Agrarökologie), dem Wasserwirtschaftsamt Regensburg und dem Landschaftspflegeverband Regensburg eine Vielzahl von Maßnahmen innerorts und in der Flur erarbeitet. Diese reichen von neuen Dammbauwerken und Weghöherlegungen über die Verbreiterung und Neuanlage von Wegseitengräben bis zur Schaffung von Sedimentationsflächen und Regenrückhaltebecken. Darüber hinaus sollen einzelne Bachabschnitte renaturiert werden.

Diese werden im Rahmen der Flurneuordnung realisiert. Eine weitere Verbesserung soll erreicht werden, indem die Bewirtschaftung der Ackerflächen erosionsmindernd erfolgt und neue Uferrand- und Erosionsschutzstreifen angelegt werden.

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