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Gemeinderat

Weihnacht nur noch alle zwei Jahre

Die Räte beschäftigten sich auch mit Aufhausener Veranstaltung.
Gabriele Thomann

Der Zug für das alte Konzept der Aufhausener Weihnacht könnte abgefahren sein. Foto: Gabriele Thomann
Der Zug für das alte Konzept der Aufhausener Weihnacht könnte abgefahren sein. Foto: Gabriele Thomann

Aufhausen.Kämmerer Christian Blümel erläuterte dem Gemeinderat in der jüngsten Sitzung den Haushalt 2019. Dieser schließt im Verwaltungsteil mit 2,8 Millionen Euro und im Vermögensteil mit 2,71 Millionen Euro. Damit steigt das Gesamtvolumen im Vergleich zum Vorjahr um eine halbe Million Euro. Eben so viel hat die Gemeinde auch noch auf dem Rücklagenkonto vorzuweisen. Die Schulden liegen bei 117000 Euro. Die Haupteinnahmen-, aber auch Ausgaben liegen beim Verkauf von Bauplätzen und dem Kauf neuer Grundstücke inklusive Erschließung. Sechsstellige Summen werden für die Feuerwehren Triftlfing, Aufhausen und Petzkofen eingeplant. Für die Hinweisbeschilderungen zur Wallfahrtskirche sind etwa 20000 Euro vorgesehen. Für das neue Kinderhaus stehen 50000 Euro in 2019 bereit. Der Haushalt wurde vom Gemeinderat einstimmig abgesegnet.

Soll die Aufhausener Weihnacht ein neues Konzept bekommen? Toni Schmid legte einen entsprechenden Antrag vor. Bürgermeister Johann Jurgovsky ist der Meinung, dass das Konzept gemeinsam von Pfarrei und Vereinen entwickelt wurde und die Gemeinde sich seiner Meinung nach nicht einmischen sollte. Mit 7:6 Stimmen wurde der Antrag von Schmid dann aber doch gehört.

Dieser schlug vor, die Veranstaltung nur alle zwei Jahre, dafür aber dann zwei Tage lang abzuhalten. Auch Möglichkeiten für das Programm wurden schon erarbeitet. Größte Veränderung wäre sicherlich das „Weihnachtszelt“ auf dem Plateau vor der Wallfahrtskirche.

Der besinnliche Teil am Sonntag würde aber im Pfarrstadel verbleiben. Die Vorschläge sollen mit den Vereinen diskutiert werden. Jurgovsky sprach sich deutlich gegen den kommerziellen Ausbau aus.

Die Stromtrasse „TenneT“ tangiert auch Aufhausen. Die Trasse verläuft westlich von Hellkofen, dann östlich über Petzkofen und den Vogelberg in Richtung Wallkofen. Der Bürgermeister hat für die Gemeinde die „Blüml-berger Erklärung“ abgegeben. Hier wendet man sich direkt gegen die Trasse. Für den geplanten Anbau am Feuerwehrhaus Petzkofen wurde der Bauantrag eingereicht. Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer wies auf den fehlenden Stellplatz vor dem Gebäude hin.

Drei Möglichkeiten wurden aufgezeigt. Die erste war, dass der Kommandant für den fehlenden Stellplatz mit dem Privatvermögen haftet. Seitens der Verwaltung wurde darauf hingewiesen, dass kein Feuerwehrmann und auch der Kommandant nicht persönlich haften müsse, dies obliege immer der Gemeinde.

Bei einem Ortstermin Mitte Mai werden die offenen Fragen und Punkte mit den Verantwortlichen und der Versicherung geklärt. (ltg)

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