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Ortsentwicklung

Bach bekommt ein neues Baugebiet

Im Fischerdorf Frengkofen stellt die Gemeinde 26 Bauparzellen für Einfamilien- und Doppelhäuser zur Verfügung.

Das neue Baugebiet in Frengkofen Ost Foto: Peter Luft
Das neue Baugebiet in Frengkofen Ost Foto: Peter Luft

Bach.Für bauwillige Bürger stellt die Gemeinde Bach neues Bauland zur Verfügung. Nachdem im Ortsteil Demling das Baugebiet mit 16 Häuslbauern am Anger in der Austraße erfolgreich abgeschlossen ist, stehen nun im Fischerdorf Frengkofen 26 Bauparzellen für Einfamilien- und Doppelhäuser zur Verfügung, die in Richtung Norden hin eingegrünt werden. Damit ist die Weinberggemeinde auf dem Weg zur 2000- Einwohner-Marke. Nach erfolgreichen Verhandlungen und im Einvernehmen mit den Grundstückseigentümern hat die Gemeinde Bach am östlichen Ortsrand von Frengkofen eine landwirtschaftliche Fläche von 1,6 Hektar als künftiges Bauland erworben.

In der Sitzung des Gemeinderates im Rathaus in Bach mit acht Zuhörern stellte Bürgermeister Josef Peutler mit Petra Maier vom VG-Bürgerbüro den Entwurf mit Planzeichnung des neuen Bebauungsgebietes zur Beratung und Beschlussfassung für die erste Auslegung vor. Der Gemeinderat beschloss – nach mehreren Namensvorschlägen wie „Tragfeld“ oder „Sandfeld“ –, das neue Baugebiet „Frengkofen Ost“ zu benennen. „Das künftige Wohngebiet wird im Norden über die Dorfstraße ,Am Moosgraben‘ und im Osten über die Donaustraße erschlossen werden“, sagte Bürgermeister Peutler. Der Bebauungsplan soll nach dem Baugesetzbuch im vereinfachten Verfahren, ohne Ausgleichsflächen beschaffen zu müssen, aufgestellt werden. Der Flächennutzungsplan wird im Wege der Berichtigung angepasst werden, unterrichtete der Bürgermeister.

Der Vorschlag des Bürgermeisters, das Bauland als „Allgemeines Wohngebiet“ und nicht als Mischgebiet auszuweisen, entfachte eine längere Diskussion. Gertraud Rißmann und Ernst Schrödl (beide Gemeinderäte aus Frengkofen) brachten den Einwand und die Überlegung ein, das neue Bauland nicht als „Allgemeines Wohngebiet“ sondern als „Mischgebiet“ einzustufen. „Denn es könnte ja dann kein Gewerbe und Geringgewerbe der Häuslebauer angesiedelt werden. Man sollte den Bürgern keine Steine in den Weg legen. Ein Gewerbebüro oder Friseur sei für eine Siedlung keine Beeinträchtigung“, sagte Gertraud Rißmann und hielt die Bezeichnung Mischgebiet für besser.

Damit der Gemeinderat ein besseres Bild vom neuen Baugebiet bekomme und detaillierte Fragen dazu stellen könne, regte Ernst Schrödl an, die Planfertigerin in die nächste Sitzung einzuladen. „Wir wollen wissen, ob und welche Gewerbearten in einem ,Allgemeinen Wohngebiet‘ zulässig sind“, sagte Schrödl. Der Bürgermeister kündigte für das Gebiet auch ein Lärmschutz- und Geruchsgutachten zum angrenzenden Gewerbebetrieb an. Die Benennung der Straßenzüge erfolgt in einer der nächsten Sitzungen. Der Gemeinderat beschloss mit 7:2 Stimmen die erste Auslegung des neuen Baugebietes „Frengkofen Ost“. (llu)

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