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Finanzen

Bach investiert in Hochwasserschutz

Die Räte geben grünes Licht für die eine halbe Million Euro teuere Maßnahme. Doch die Gemeinde rechnet mit einem Zuschuss.
Von Peter Luft, MZ

Die Gemeinderäte sind sich einig: Der Hochwasserschutz in Bach soll verbessert werden. Das Vorhaben kostet eine halbe Million Euro.
Die Gemeinderäte sind sich einig: Der Hochwasserschutz in Bach soll verbessert werden. Das Vorhaben kostet eine halbe Million Euro. Foto: Archiv/llu

Bach.In der Februar Sitzung verabschiedete der Gemeinderat Bach im Rathaus in der Hauptstraße 47 den Haushalt für das Jahr 2015, der bereits vom Finanzausschuss abgesegnet und in der Januarsitzung vorberaten worden war. Der Etat schließt mit einem Volumen von 3,9 Millionen Euro ab. Das ist die selbe Höhe der Summe wie im Vorjahr. Der gleiche Betrag ist auch bei der Zuführung zum Vermögenshaushalt zu verzeichnen. Die Gemeinde hat seit drei Jahren keine Schulden mehr. Auch der Finanzplan bis 2018 sieht eine Schuldenfreiheit vor. Der Stand der Rücklagen beträgt 1,2 Millionen Euro. Das wird auch voraussichtlich bis 2018 so sein. Eine Kreditaufnahme ist auch in den nächsten Jahren nicht geplant.

Geld für Hochwasserschutz

Der Betrieb der Abwasseranlage wird dem im Januar 2000 neu gegründeten Kommunalunternehmen übertragen. Hier erweist sich ein Schuldenstand bis voraussichtlich zum Jahresende von 593000 Euro. Darin beinhaltet ist ein Kredit der Gemeinde an das KBD in Höhe von 200000 Euro zur Zwischenfinanzierung der Kosten für Entwässerung für das neue Baugebiet in Demling Austraße Süd 2. An Investitionen sind 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Dazu gehört Hochwasserschutz mit etwa einer halben Million Euro, der aber zu 75 Prozent bezuschusst werde. Den selbigen Betrag wird auch die Sanierung der Wasserversorgung verschlingen. Bürgersteig Staatsstraße und FFW Haus Demling mit Sanierung Begegnungsstätte sind ebenfalls größere Ausgabeposten. „Der Haushaltsplan stellt auch die gute Entwicklung der Gemeinde für die nächste Jahre dar, mit der ich sehr zufrieden bin“, sagte Bürgermeister Josef Peutler. Dies bescheinigten auch die Mitglieder des Gemeinderates und stimmten mit 11:0 dem Zahlenwerk zu.

FFW fordert neues Löschauto

Die FFW Bach beantragte die Kostenübernahme durch die Gemeinde für die Führerscheinprüfung der Aktiven für die Klasse CE. Begründet wird der Antrag, „weil Führerscheinneulinge keines der Einsatzfahrzeuge mehr lenken dürfen und daher Engpässe zu befürchten wären“, so der Kommandant Martin Bosl. Die Gemeinde übernimmt zwei Drittel der Kosten, maximal aber 2200 Euro. Den von der Verwaltung vorbereiteten Beschluss nannten Ernst Schrödl und Gertraud Rissmann zu hart für junge Leute, wenn es heißt, diese jungen Aktiven müssten den Führerschein selbst vorfinanzieren. „Schließlich leistet die FFW Aktiven einen Dienst für die Allgemeinheit“, so Rißmann und Schrödl. Der Text wurde auf Vorschlag des Bürgermeisters abgeändert und „Förderung in Abschlagszahlungen“ eingesetzt.

Als planmäßige Ausgabe für das Haushaltsjahr 2016 beschloss der Gemeinderat mit 11:0, auf Antrag der FFW Demling, ein neues TSF nach 30 Jahren anzuschaffen. Im Finanzplan 2016 sind bereits 90 000 Euro dafür vorgesehen. Auch die FFW Frengkofen stellte einen Antrag. Und zwar über Kostenübernahme für Ausrüstung und Unterhalt des von der Ortswehr allein beschafften Zweitfahrzeuges. Der Gemeinderat ist bereit, die Umrüstung des Fahrzeuges in Höhe von 1924,12 Euro als außerplanmäßige Ausgabe zu übernehmen. Über jährliche Kosten zur Unterhaltung will man noch reden. Als nachträgliche Auftragsvergabe beschloss der Gemeinderat den Neubau der Straßenbeleuchtung „Zum Altwasser“ in Höhe von 5900 Euro. Bürgermeister Peutler gab auch die Submissionsergebnisse als Info zur Sanierung der Wasserleitung bekannt. Hier steht von 12 Anbietern der günstigste Anbieter bei 575 600 Euro. Und der Teuerste bei 957 800 Euro.

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