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Peutler geht: Wer wird 2020 regieren?

Wenn im Frühjahr 2020 die laufende Wahlperiode zu Ende geht, gehen auch die drei Bürgermeister der Gemeinde Bach.
Peter Luft

Josef Peutler Foto: Luft
Josef Peutler Foto: Luft

Bach.Wenn im Frühjahr 2020 die laufende Wahlperiode zu Ende geht, gehen auch die drei Bürgermeister der Gemeinde Bach. Josef Peutler, Dr. Andreas Eibl und Otto Maier von der Wählervereinigung „Christliche Bürger Vereinigung“ (CBV) verabschieden sich nach achtzehn Jahren im Amt ganz aus der Kommunalpolitik und treten zur Neuwahl am 20. April 2020 nicht mehr an. Das gab Bürgermeister Josef Peutler bei der Jahresversammlung der CBV in der Sportgaststätte bekannt. „Auch wird sich nach reichlicher Überlegung Gemeinderat Ernst Schrödl aus Frengkofen verabschieden“, sagte Peutler in seiner vorletzten Hauptversammlung. „Wir waren und sind im Gemeinderat ein gutes Gespann. Wir haben die Kommune nach vorne gebracht. Aber eines Tages werden die Pferde ausgespannt“, sagte das Gemeindeoberhaupt. Seit 1978 sei er in der Kommunalpolitik aktiv. Wer für sich für die Nachfolge bewerben will, ist derzeit noch völlig offen.

Der erste Bürgermeister, dritter VG-Vorsitzender, Ehrenkommandant der Feuerwehr Demling und CBV-Vorsitzender gab dann einen Überblick zur Gemeindepolitik. So ärgere es ihn, „weil mit dem geplanten Ausbau der Staatsstraße 2146 von Sulzbach nach Wiesent gar nichts mehr vorwärtsgeht. Das Bauvorhaben stockt jetzt schon ein paar Jahre.“

56 Parkplätze habe man dagegen am südlichen Ortseingang geschaffen. „Die Anlage ist schön geworden. War aber auch nicht billig“, sagte der Bürgermeister. Mit zwölf Bauabschnitten habe man den Hochwasserschutz für den Ort Bach mit Erfolg abschließen können. Erfreulich sei auch die Ausweisung eines Baugebietes für 28 Parzellen im Ortsteil Frengkofen. „Da haben wir lange gekämpft“, sagte Peutler. Die Ausgaben zur Geschäftsordnung gab Schatzmeister Helmut Stangl mit 65 Euro an. Die Revisoren Reinhard Eberl und Roland Zimmerer prüften die Kasse.

„Es ist nach wie vor ein Verkehrschaos im Ort, wenn die Autobahn dicht ist. Da habe ich Angst um unsere Fußgänger“, sagte 2. Bürgermeister Dr. Andreas Eibl und brachte für den Schwerlastverkehr eine Tonnenbegrenzung ins Spiel. „Wenn die Autobahn dicht ist, wird eine großflächige Umleitung über Brennberg, Frauenzell und wieder zurück nach Wiesent geschaffen. Eine Tonnenbegrenzung ist auf der Staatsstraße nicht ganz einfach. Die Fahrzeuglenker sind meist fremd und nicht ortskundig und Gehen kaum vom Gas runter. Ich hab vor allem Sorge für die Kinder am Schulweg“, sagte Josef Schweiger. Für 2019 kündigte Bürgermeister Josef Peutler dann Neuwahlen an. (llu)

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