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Barbing

35 Jahre Austausch Barbing-Duras

Ein großes Programm hatte die Austauschgruppe des TV unter Leitung von Hans-Peter Landsmann vorbereitet.

MdL Gotthardt packt beim Anzapfen mit an, Hans-Peter Landsmann, Sandrine Midon und Bürgermeister Thiel helfen zusammen. Foto: Landsmann
MdL Gotthardt packt beim Anzapfen mit an, Hans-Peter Landsmann, Sandrine Midon und Bürgermeister Thiel helfen zusammen. Foto: Landsmann

Barbing.Seit Mittwochabend spricht man in Barbing wieder Französisch, begrüßt sich mit „Bonjour, ça va?“ und umarmt sich mit unzähligen „bisous“. Am Samstag erwies auch der Vorsitzende des Europaausschusses Tobias Gotthardt (MdL) den Barbingern die Ehre und kam zum traditionellen Stadlfest und Höhepunkt des Austauschprogramms.

In den Nachmittagsstunden des Mittwochs trafen die Freunde aus dem südwestfranzösischen Duras (Lot-et-Garonne) in Barbing ein. Die Freundschaft entstand in den 80er-Jahren aus einer privaten Bekanntschaft quasi aus einer Laune heraus. 1985 machten die Franzosen den ersten Schritt mit ihrem Besuch in Barbing. Mittlerweile ist die Zahl der Besuche auf 35 angestiegen und 34 Jahre zogen seitdem ins Land. „Man spürt aber keine Minute lang „Austauschmüdigkeit“ bei den Freunden. Inzwischen haben sich tatsächlich dicke private Freundschaften entwickelt“, schwärmt Vorsitzender Hans-Peter Landsmann in höchsten Tönen. Bürgermeister Johann Thiel hieß zusammen mit dem Vorsitzenden Landsmann die Franzosen in den Agendaräumen willkommen. Sie überreichten „présidente“ Sandrine Midon ein kleines Gastgeschenk für den Partnerverein aber auch ein „Cadeau“ an die beiden Bürgermeisterinnen aus Duras (Bernadette Dreux) und Roxanne Vanrechem-Rossetto.

Die Bürgermeister hier und dort unterstützen die Partnerschaften seit Anfang an, auch wenn es sich um keine offizielle „Jumelage“, also um eine Städtepartnerschaft handelt. „Wir sind froh, dass wir uns seit 34 Jahren gerne besuchen und nicht Gremien des Gemeinderats einer Besuchspflicht nachkommen müssen, wie das oftmals leider der Fall zu sein scheint“, kommentiert Landsmann die Entscheidung, weiterhin an dem Modell der Vereinspartnerschaft festzuhalten. Unterstützt wird der Austausch durch das Deutsch-Französische-Jugendwerk (DFJW), wodurch die Fahrten nach Frankreich vor allem für Kinder und Jugendliche erschwinglich werden.

Das Austauschprogramm hatte viele Highlights. Eine Vatertagswanderung oberhalb Donaustauf, ein Besuch im Biohof Kreitmair in Notzenhausen, eine Führung durch das Deutsche Hopfenmuseum in Wolnzach läuteten die ersten beiden Tage ein. Am Samstag stattete die Gruppe der Weltkulturerbestadt Regensburg eine Visite ab, bevor ein Abstecher in den Nepaltempel in Wiesent den Nachmittag abrundete und etwas „Ruhe vor dem Sturm“ verhieß. Der Höhepunkt eines jeden Besuchs in Barbing ist seit jeher das Stadlfest, zu dem die Gruppe auch heuer wieder alle Barbinger Bürger und Vereine willkommen hieß. Im Auburgerstadl werden neue Freundschaften geschlossen, alte Freundschaften aufgefrischt oder einfach nur gefeiert.

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