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Kommunalpolitik

Andreas Gröschl führt die Sarchinger CSU

Der bisherige Vorsitzende Daniel Höchstetter trat in die zweite Reihe zurück. Der Ortsverband stellte sich neu auf.
Von Tino Lex

Andreas Gröschl (3.v.li.) und Christopher Dirrigl (3. v.re.) sind die beiden neuen Vorsitzenden. Foto: Tino Lex RSSV
Andreas Gröschl (3.v.li.) und Christopher Dirrigl (3. v.re.) sind die beiden neuen Vorsitzenden. Foto: Tino Lex RSSV

Barbing.Der Ortsverband der Sarchinger CSU stellt sich völlig neu auf. Bei der Jahresversammlung im Landgasthof Geser trafen sich 15 Mitglieder der Partei, um einen neuen Vorstand zu wählen. Bislang bekleidete dieses Amt Daniel Höchstetter, der sein Amt jedoch zur Verfügung stellte. Andreas Gröschl ist sein Nachfolger. Ihm steht Christopher Dirrigl als Stellvertreter zur Seite.

Nach den Jahresberichten und dem Bericht zum Zustand der Finanzen durch Stefan Danner waren die Parteikollegen schnell zur Tat geschritten und hatten gewählt. Delegierte für die Kreisverbandsversammlung sind An-dreas Gröschl, Johannes Heitzer und Daniel Höchstetter, Stefan Walig. Christopher Dirrigl und Georg Höchstetter bilden die Ersatzdelegierten.

Bürgermeister Hans Thiel lobte den reibungslosen Verlauf der Wahlen und beglückwünschte den erst 24-jährigen Newcomer Andreas Gröschl zu seiner Wahl. Zudem sagte er ihm seine volle Unterstützung zu.

Der Rathauschef stimmte die Parteikollegen auf die kommenden Wahlen ein. Zunächst gelte es Geschlossenheit bei der kommenden Europawahl zu zeigen. Hauptaugenmerk werde aber auf die Kommunalwahl 2020 gelegt. Hier werde man ein starkes Team aus allen drei Ortsverbänden der Christsozialen bilden, um weiterhin die Geschicke der Großgemeinde Barbing leiten zu können. „In den letzten drei Jahrzehnten war die CSU in Barbing immer an der Spitze und führte den einstmals ländlichen Raum zu einer prosperierenden Gemeinde, die zuletzt einen Rekordhaushalt von über 17 Millionen Euro aufstellen konnte“, erklärte der Bürgermeister.

Barbing stehe im Landkreis Regensburg sehr gut da. Die Steuereinnahmen sprudelten und somit könne man auch sehr gut agieren, wie zuletzt der Ausbau der Schule, die Einrichtung von Kindergartengruppen oder die Ausweisung von Baugebieten zeigen würden. Trotz Widerständen könnten nun ab dem Frühsommer die ersten Häuser im Baugebiet Barbing Süd und Friesheim Mitte gebaut werden.

Der Bürgermeister sprach allerdings auch ein Problem an: Der Verkehr, der sich im Ortsteil Barbing immer mehr verschärfe. Hier müsse man sich in Geduld üben, denn der Ausbau der A 3 mit seinen gesamten Auswirkungen werde Barbing noch einige Jahre beschäftigen. Hier könne man aber nichts ändern. Nicht ganz so glücklich ist der Bürgermeister über den Wegfall der Straßenausbausatzung. „Da haben uns die Freien Wähler keinen Gefallen getan“, klagte er.

Zwar habe in Barbing noch niemand diese Abgabe bezahlen müssen. Doch jetzt müsse die Gemeinde in welcher Form auch immer diese anfallenden Kosten an die Grundstücksbesitzer weitergeben. Dann müsse auch Barbing eine solche Gebühr erheben, wie sie auch immer heißen möge.

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