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Politik

BF/FW nimmt den Chefsessel ins Visier

Die Vereinigung BürgerForum/Freie Wähler hat ein klares Ziel: Sie will 2020 den Bürgermeister von Barbing stellen.

Hans-Peter Landsmann hat den Chefsessel im Rathaus im Visier. Foto: Michael Jaumann
Hans-Peter Landsmann hat den Chefsessel im Rathaus im Visier. Foto: Michael Jaumann

Barbing.Die Mitglieder des BürgerForum Barbing und der Freien Wähler (BF/FW) haben bei ihrer Jahresversammlung bereits den Blick auf die im März anstehenden Kommunalwahlen gerichtet. Vorsitzender Hans-Peter Landsmann und sein Stellvertreter Martin Laumer wurden einstimmig von den zahlreichen Mitgliedern im Amt bestätigt, wie BürgerForum/FW mitteilten. „Wir packen weiterhin voller Engagement für unsere Gemeinde an“, sagte Landsmann und stellte Themen und Ideen vor, welche die Vereinigung in den kommenden Wochen und Monaten anpacken will.

Vorsitzender Hans-Peter Landsmann gab die klare Zielrichtung vor, ab nächstem Jahr den Bürgermeister in Barbing zu stellen. Es gehe darum, die Gemeinde mit frischen Ideen zu gestalten, anstatt sie nur zu verwalten. Außerdem wolle die Vereinigung ihre Position im Barbinger Gemeinderat festigen und weiter zulegen.

Grund für die Zuversicht auf den Bürgermeisterposten in Barbing seien auch eine erfolgreiche und zupackende Arbeit im Barbinger Gemeinderat, „auf die wir stolz sein können“, wie Landsmann sagte. Die Vereinigung setze dafür auf den stetigen Dialog mit der Bevölkerung, engagierten Einsatz und innovative Ideen. „Außerdem sind wir mit vielen Akteuren in der Landesregierung bestens vernetzt und befreundet“, stellte Landsmann heraus.

Erst kürzlich habe er sich mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger zu Gesprächen über aktuelle Förderprogramme getroffen. Mit Umweltminister Thorsten Glauber stehe er in Kontakt, um deutlich Argumente gegen Flutpolder vorzubringen. Klar machten Landsmann und Laumer, dass sie sich gegen Flutpolder stellen und hier nicht locker lassen wollen. Das Gutachten, auf dessen Grundlage die Ministerratsentscheidung fiel, habe noch „verstaubt aus der Zeit der CSU-Alleinregierung in der Schublade gelegen“. Rückendeckung im Kampf gegen die Flutpolder erhalten die Barbinger vom örtlichen Landtagsabgeordneten Tobias Gotthardt. Der sagte, dass er an der Thematik mit Nachdruck dranbleibe und in München regelmäßig und intensiv Gespräche führe, um die Polder abzuwenden.

Kritik übte Landsmann am Barbinger Gemeindeoberhaupt. Dieser habe auch nach fünf Jahren noch nicht verstanden, „was das Wort Opposition bedeutet“. Es gehe darum, gemeinsam und sachorientiert nach konstruktiven und bestmöglichen Lösungen für die Gemeinde zu suchen – aber auch „zu kontrollieren, bessere Alternativen zu sehen und den Finger in die Wunde zu legen“. Sachpolitik, Argumente und das Wohl der Bürger müssten dabei immer im Vordergrund stehen. Aussagen der Gemeindespitze, wie, dass die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge sich negativ für Barbing auswirken würde, seien schlichtweg falsch. „Hier werden Finten gelegt, um die Bürger zu verunsichern.“

Es gebe aber auch viel Positives zu berichten. In der ersten Legislaturperiode der Vereinigung hätte sich im Gemeindegremium einiges bewegt, was auch die Handschrift von BürgerForum/FW trage.

Neuwahlen

  • Vorstand:

    Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurde die bisherige Vorstandschaft einstimmig im Amt bestätigt.

  • Gratulant:

    Landtagsabgeordneter Tobias Gotthardt gratulierte Landsmann und seinem Team und sprach von einer „starken Mannschaft“, die sich mit großem Engagement für Barbing einsetzen und die Gemeinde gestalten wolle.

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