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KSV freut sich über mehr Mitglieder

Vorsitzender Martin Hagen zog eine positive Jahresbilanz.
Theresia Luft

Vorsitzender Hagen mit dem Protokollbuch von der Gründung  Foto: llt
Vorsitzender Hagen mit dem Protokollbuch von der Gründung Foto: llt

Barbing.Die Mitglieder des Krieger- und Soldatenvereins (KSV) Friesheim trafen sich zur Jahresversammlung in Haus der Vereine in Friesheim. Entgegen dem Trend wächst der Friesheimer KSV stetig. Vorsitzender Martin Hagen ist stolz darauf, immer wieder junge Leute animieren zu können, beim Friesheimer Traditionsverein Mitglied zu werden, und würde gerne die 100er Marke erreichen. Derzeit zählt der KSV 75 Mitglieder.

Am 30. September 1928 wurde der KSV Friesheim als eigenständiger Verein gegründet. Vorher waren die Friesheimer Kriegersteilnehmer beim Kriegerverein in Illkofen Mitglied. Für den Vorsitzenden würde sich ein großer Traum erfüllen, wenn zum 100-jährigen im Jahr 2028 eine große Fahnenweihe gefeiert werden könnte. 2017 starb mit 94 Jahren der letzte Kriegsteilnehmer Johann Gerl, berichtet Hagen, der stolz ist, dass das Protokollbuch der Gründung 1928 noch gut erhalten ist.

Angefangen hatte Hagen 2010 als Fahnenträger beim KSV, seit 2015 steht er an der Spitze. Er sei der letzte Wehrpflichtige aus Friesheim und es sei ihm wichtig, das Gedenken an die Großväter und Urgroßväter aufrecht zu erhalten und den Gefallenen die Ehre zu erweisen. Hagen war Obergefreiter in Regen beim Panzergrenadierbataillon 112, ist aktiver Reservist und nimmt an Wehrübungen teil.

Die Neuwahlen bestätigten Martin Hagen als Vorsitzenden und Richard Gürster als seinen Vize. Neu gewählt wurden Alexander Graml als Schriftführer und Stefan Geser als Kassenwart. Die Kasse prüfen Johann Kiesl und Herbert Stern. Reservistenleiter bleibt Tobias Seppenhauser und Beisitzer sind Heribert Beck, Matthias Beck, Albert Hagen jun., Günter Gerlach und Roland Röchlig. Die Fahne tragen Stefan Geserer und Albert Hagen jun.

Hagen ließ in seinem Rückblick die Events des Vorjahrs Revue passieren. Dazu zählten das Starkbierfest, die Teilnahme an Festen in der Gemeinde, das Bratwurstgrillen beim Kirchenpatrozinium und das Freundschaftsfest mit dem KSV Sarching.

Reservistenleiter Tobias Seppenhauser bedauerte, dass das militärische Weiterbildungsinteresse sehr überschaubar sei und die Fahrt nach Feldkirchen wegen zu wenig Interesse nicht stattfand. Bürgermeister Hans Thiel dankte für die Teilnahme des KSV am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde und fand es toll, dass das Vereinsleben so attraktiv gestaltet ist, dass auch junge Leute Mitglied werden. Aufgabe des KSV sei es, das Gedenken an die Kriegersteilnehmer der beiden Kriege aufrecht zu erhalten. „Nur wer an die Wurzeln denkt, kann nach vorne schauen“, so Thiel. (llt)

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