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Politik

CSU pocht auf ihre Erfolge

Der Ortsverband Pfraundorf hat seine Vorstandschaft im Amt bestätigt. Matthias Beer fordert für Beratzhausen neue Konzepte.

Die CSU Pfraundorf ehrte Mitglieder und bestätigte ihre bisherige Vorstandschaft im Amt.  Foto: Matthias Beer
Die CSU Pfraundorf ehrte Mitglieder und bestätigte ihre bisherige Vorstandschaft im Amt. Foto: Matthias Beer

Beratzhausen.Die CSU Pfraundorf hat bei ihrer Jahresversammlung ihr bewährtes Vorstandsteam im Amt bestätigt. Die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer ehrte langjährige Mitglieder. Vor den Neuwahlen berichteten Ortsvorsitzender Manfred Achhammer und der Beratzhausener CSU-Vorsitzende Matthias Beer über die Politik vor Ort.

Stolz ist Achhammer auf seinen Ortsverband: „Dreiviertel der Mitglieder sind heute da und wir können auch ein junges Neumitglied begrüßen.“ Für den Vorsitzenden ist das Interesse nicht verwunderlich: „Wir sind die einzige politische Gruppierung auf dem Gebiet der Pfarrei Oberpfraundorf und setzen uns deshalb vorrangig für die Bürger in unseren Ortsteilen ein. Das zeichnet uns aus.“

Besonders liegt Achhammer die Baulandentwicklung am Herzen: Erst durch den Vorschlag des Ortsverbandes, im neuen Pfraundorfer Baugebiet „Am Hauswinkel“ einen Stauraumkanal anstelle eines offenen Rückhaltebeckens zu bauen, sei das Baugebiet realisierbar geworden: „Die berechtigten Einsprüche der Anlieger konnten somit berücksichtigt werden.“ Da für das Baugebiet bereits jetzt mehr Anfragen vorliegen als es Plätze gibt, hat der Ortsverband einen Antrag an den Markt Beratzhausen gestellt, dass in Rechberg ein weiteres Baugebiet ausgewiesen werden soll.

Als Gastredner berichtete der Beratzhausener Ortsvorsitzende Matthias Beer über die Kommunalpolitik in der Marktgemeinde und gab einen Ausblick. Ein Lob richtete er an die Pfraundorfer CSU-Markträte. „Manfred Achhammer, Gerhard Gleixner und Josef Pilz sind allesamt neu dabei und gehen dadurch kritisch, überparteilich und unvoreingenommen an die Arbeit.“

Dass der Markt Beratzhausen nach jahrelanger Abwesenheit wieder die Städtebauförderung eingestiegen ist, sei der CSU-Fraktion zu verdanken, so Beer: „Erst als die CSU-Fraktion mit dem Abbruch des Baderhäusls eine konkrete Maßnahme vorgeschlagen hat, ist Bewegung in die Sache gekommen.“ Bis dahin habe es nur allgemeine Willenserklärungen gegeben. Auch die neue Vereinsfördersatzung gehe auf das Konto der CSU. „Während manche Fraktionen mit Anträgen Arbeit von anderen einfordern, setzen wir uns hin und erledigen die Arbeit. So stelle ich mir gute Gremienarbeit vor“, sagte Beer.

Gerade im vergangenen Jahr habe der gesamte Marktrat Beratzhausen viel angeschoben. Als Beispiele nannte Beer den Waldkindergarten, das neue Feuerwehrhaus, die Sanierung der Mehrzweckhalle, eine E-Ladesäule. „Auch zwei Baugebiete wurden auf den Weg gebracht.“ Gleichzeitig habe der Markt seit 2014 rund 4,4 Millionen Euro Schulden getilgt.

Zufrieden sein will Beer nicht: „Durch die langwierigen Kanalabrechnungen war alles gehemmt, es hat sich einiges an Investitionen angestaut und die Entscheidungen sind nicht nach einem langfristigen Leitbild entstanden, sondern sind eher eine Verkettung von Einzelmaßnahmen. Das muss sich ab 2020 dringend ändern“, so Beer.

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