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Unterzeichnung

Zwei Märkte kommen an den Kreisel

Edeka und Netto bauen in Beratzhausen neu. Langjährige Mietverträge sollen das Engagement sichern.

  • Zufriedene Gesichter gab es bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: Weber/Markt Beratzhausen
  • Hinter dem Skaterpark sollen die neuen Gebäude entstehen. Foto: Stiersdorfer/KIST
  • Die Simulation zeigt, wie die Gebäude aussehen könnten. Foto: Stiersdorfer/KIST

Beratzhausen.Zur Einkaufssituation im Markt Beratzhausen herrscht nun Klarheit. Die beiden Marktbetreiber Edeka und Netto Markendiscount bekennen sich deutlich zum Standort am Kreisverkehr und haben langjährige Mietverträge mit dem Investor „KIST“ aus Straubing unterzeichnet. Das teilte die Marktgemeinde am Dienstag schriftlich mit.

Edeka wird zukünftig einen Lebensmittelvollsortimenter und Netto einen neuen, modernen Lebensmitteldiscounter in Beratzhausen betreiben. Rewe hat sein Engagement zwischenzeitlich zurückgezogen. „Der Standort am Kreisverkehr hat somit eine weitere große Hürde genommen“, heißt es in der Pressemitteilung. Beide Betreiber hätten mit der vertraglichen Fixierung klar zum Ausdruck gebracht, dass sie keinen anderen Standort im Gemeindegebiet Beratzhausen für realisierbar und betreibbar betrachten.

Edeka-Gebietsleiter Michael Wegele unterstreicht, dass sich das Unternehmen das neue Gebäude für 30 Jahre gesichert hat.

Netto-Expansionsleiter Philipp Friedrich: „Für uns ist Beratzhausen ein wichtiger und guter Standort. Wir wollen deshalb auch hier in die Zukunft investieren. Im aktuellen Gebäude ist das nicht mehr möglich. Wir freuen uns auf den neuen und modernen Standort in Beratzhausen.“

„Seit langer Zeit weisen wir darauf hin, dass nur dieser Standort machbar ist“, sagte Bürgermeister Konrad Meier. „Das habe sich nun bestätigt und damit seien auch alle Spekulationen über weitere Möglichkeiten beendet. „Entweder setzen wir dieses Projekt um, oder wir verzichten dauerhaft auf eine vernünftige Lebensmittelversorgung in Beratzhausen.“

Am kommenden Montag wird die Überarbeitung des Bebauungsplanes im Marktrat behandelt. Nachdem zwischenzeitlich die Stellungnahmen der Behörden eingearbeitet wurden, sind viele entscheidende Verbesserungen berücksichtigt worden. Insbesondere werden sich dadurch die architektonisch ansprechenden Gebäudetypen gut in das Landschaftsbild einfügen. Die Einbindung des Marktgemeinderates sei immer ein sehr wichtiger Aspekt gewesen, sagte Wirtschaftsreferent Ludwig Scheuerer. Insbesondere die Begrünung, aber auch der Einsatz von Holzfassaden wurde hier im Hinblick auf die sensible Umgebung diskutiert und jetzt durchgesetzt.

In der Umsetzung werden nun auch gebäudehohe Begrünungen verbindlich vorgeschrieben, so dass sich die Planung gut in die Landschaft integriert. „Die Märkte verschwinden hinter einer grünen, ökologisch hochwertigen und durchgehenden Baumreihe. Mehr kann man für das Landschaftsbild nicht mehr tun“, sagte Bauamtsleiter Dieter Kuberski.

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