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Ehrenamt

Feuerwehr bewältigte 25 Einsätze

Die FFW Pettenreuth zog Jahresbilanz. Die Nachwuchsarbeit zeigt Früchte. 36 Kinder und Jugendliche engagieren sich derzeit.
Von Ralf Strasser

Für 25, 40 und 50 Jahre im Feuerwehrverein wurden diese Mitglieder ausgezeichnet.Foto: Setz
Für 25, 40 und 50 Jahre im Feuerwehrverein wurden diese Mitglieder ausgezeichnet.Foto: Setz

Pettenreuth.Die FFW Pettenreuth blickt zurück und setzt im „Status quo“ der Wehr ein Ausrufezeichen im Ehrenamt der Gemeinde Bernhardswald. Bei der Jahresversammlung sagte Vorsitzende Brigitte Setz im Gasthaus Gassner in Erlbach: „Es war ein Jahr mit vielen Terminen.“ Sie berichtete über den Florianstag in Grünthal, zahlreiche Ausflüge und Teilnahmen an Vereins-, Gemeinde- und Gründungsfesten. Vor allem für das Pfarrfest im September habe die Wehr „tief in die Helferkiste“ gegriffen.

Ein großer Erfolg, so Setz, sei das Sommerfest am Gerätehaus mit dem Spiel ohne Grenzen für die Familien und Livemusik am Abend gewesen. Die Haussammlung für notwendige Ausrüstung habe allerdings verschoben werden müssen, sie sei dem noch zu klärenden Datenschutz zum Opfer gefallen. Die Sammlung werde im Frühjahr nachgeholt. Für den geplanten Ausflug zum Bodensee wurde bereits ein Infoblatt ausgelegt, „genaueres wird dann im April bekannt gegeben“, sagte Setz.

Viele Jugendliche und Kinder

Beim derzeitigen Mitgliederstand von 282 seien Jugendliche und Kinder mit 36 stark vertreten, erläuterten Raphaela Bräu und Maria Riemhofer. „Im September durften wir zehn neue Mitglieder begrüßen, vier Anwärter aus den Reihen der Kinderfeuerwehr Feuerdeifln wurden 2018 zur Jugend übergeben. Die Arbeit mit den Kindern ist eine große Bereicherung und macht allen viel Spaß“, so Bräu.

Erfolgreich war das abgelaufene Jahr auch aus Sicht der aktiven Mannschaft. Kommandant Martin Liebl bilanzierte insgesamt 25 Einsätze, die sich in einen Brandeinsatz, 15 technische Hilfeleistungen, sechs Sicherheitswachen und drei sonstige Einsätze gliedern. 582 Stunden investierten die Feuerwehrfrauen und -herren. Die Ausbildung habe sich auf eine Gesamtstundenzahl von 1138 Stunden summiert. Eingeschlossen seien 36 Ausbildungen in Theorie und praxisnahen Übungen. „Die Ausbildungen sind in der Regel gut besucht, aber durchaus noch ausbaufähig“, sagte Liebl. „Alle zwischen 16 und 65 Jahren sind herzlich willkommen, es ist immer schön, viele neue Gesichter zu sehen.“

Die Tagesalarmsicherheit sei dagegen erstaunlich gut, betonte der Kommandant. „Die Anzahl der Aktiven bei Einsätzen in der Nacht sollte sich allerdings noch verbessern. Jeder möchte doch schnelle, professionelle Hilfe.“ Die Bekämpfung des Waldbrands im Oktober sei erfolgreich gewesen, er hätte sich allerdings mehr Aktive im Einsatz gewünscht, sagte Liebl. Große Resonanz ergab sich beim Jugendfeuerwehrtag, der mit 100 Jugendlichen in Pettenreuth stattfand. Gute Nachricht bei der Fahrzeugbeschaffung: „Der Arbeitskreis arbeitet fleißig, die Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist sehr gut. Wenn alles weiter nach Plan läuft, sind wir 2020 Besitzer eines neuen Fahrzeuges.“ Über ein neues Anzugskonzept werde nachgedacht. Der Kommandant bedankte sich in diesem Zusammenhang bei der Gemeinde für die gute Ausstattung.

Zahlreiche Ehrungen

Nachdem Kassenwart Alfons Mühlbauer die finanzielle Situation der Wehr dargelegt hatte, nahm Brigitte Setz die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Alfons Zeilhofer jun., Michael Schmid und Christian Hartl sowie Michael Beer, Beate Ansorge, Martin Bräu, Wolfgang Eichinger, Gerlinde Schwarzfischer und Stephan Wolf ausgezeichnet. 40 Jahre engagieren sich Peter Hofmann, Ernst Kammerer, Josef Lanzl, Josef Auburger, Walter Eberwein, Marianne Graml, Franz Hofbauer, Herbert Kandlbinder, Hannelore Mühlbauer, Franz Weiherer jun., Manfred Weiherer, Maria Weber und Annemarie Wolf. 50 Jahre sind Max Löffler und Karl-Heinz Hofbauer schon bei der FFW Pettenreuth.

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