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Bernhardswald

Markus Berger kandidiert für die SPD

Der 49-Jährige will in Bernhardswald Bürgermeister werden. Er verweist auf seine Erfahrung und setzt auf Nachhaltigkeit.
Von Ralf Strasser

Markus Berger will für die SPD Bürgermeister von Bernhardswald werden.  Foto: Juergen Krall Photographie
Markus Berger will für die SPD Bürgermeister von Bernhardswald werden. Foto: Juergen Krall Photographie

Bernhardswald.Wer wird Bürgermeister in Bernhardswald? Für die Antwort auf diese Frage werfen in der Vorwaldgemeinde drei Kandidaten ihren Hut in die Wahlarena. Nach der CSU und den Freien Wählern tut dies nun auch die SPD. Durch einen einstimmigen Vorstandsbeschluss haben die Bernhardswalder Sozialdemokraten den Adlmannsteiner Markus Berger als ihren Kandidaten für den ersten Stuhl im Rathaus vorgeschlagen. Eine gute Wahl, befinden die Mitglieder. Dabei könnte man Berger, der seit 1997 die Gemeinde als seine Heimat gewählt hat, durchaus als „SPD-Urgestein“ bezeichnen. „Soweit möchte ich nicht gehen“, lacht der gebürtige Pielenhofener, „aber tatsächlich bin ich seit 30 Jahren Mitglied bei der SPD und politisch schon immer sehr interessiert.“

Dieses Gen scheint ihm in die Wiege gelegt zu sein. Sein Großvater war politisch aktiv, auch seine Mutter engagiert sich viele Jahre als Gemeinderätin für ihre Kommune. Seit 2018 ist der 49-jährige Markus Berger Vorsitzender der SPD Bernhardswald und Mitglied im Vorstand des SPD-Kreisverbands Regensburg-Land.

Er ist einer, der Verantwortung übernehmen will und kann, sagen seine Kollegen im Verein und Verband. Er verfüge über die Gabe, Herz und Verstand zusammen mit Mut und Sachlichkeit in den Vordergrund zu rücken. Und er bringt Erfahrung mit: „Im Gegensatz zu meinen Mitbewerbern kann ich auf eine langjährige Berufslaufbahn bei einem weltweit führenden LED-Produzenten zurückblicken.“ 16 Jahre Führungs-, Prozess- und Logistikerfahrung, davon die Hälfte der Zeit mit Personalverantwortung für rund 200 Mitarbeiter stehen bei Berger auf der Aktivseite. Das möchte er gern auch auf gemeindlicher Ebene umsetzen. „Ich bin überzeugt, dass unserer Gemeinde nur jemand gerecht werden kann, der Erfahrung mitbringt und der weiß, wie man Dinge voranbringt. Für mich steht der Mensch mit Vordergrund. Das gilt nicht nur für Mitbürger, sondern auch für den Umgang mit allen Gemeinderatsmitgliedern.“

Im Gremium müsse die „Chemie“ stimmen, „denn jeder dort sollte das Beste wollen für unserer Gemeinde.“ Chancen rechnet sich Berger aus bei den Wahlen im nächsten Jahr. „Unbedingt“, sagt er und untermauert dies mit „innovativen Verbesserungen“, etwa im Bereich der Taktung der Busverbindungen auch in den Landkreis hinein oder mit einer klimafreundlichen Energieversorgung. „Wichtig sind mir neben den Themen Nachhaltigkeit oder Nahverkehr, das Gewerbe oder das Bauwesen.“

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