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Verkehr

Brennberger wollen bessere Busanbindung

Mehr Busverbindungen, ein Fußweg oder ein Kreisverkehr. Die Wunschliste der Bürger für das neue Jahr ist lang.
Von Resi Beiderbeck

Die Brennberger wünschen sich eine besser Busanbindung. Foto: Eder
Die Brennberger wünschen sich eine besser Busanbindung. Foto: Eder

Brennberg.Anton Hirschberger aus Frankenberg klagt im Gespräch mit der Mittelbayerischen: „Wir haben eine ÖPNV-Anbindung wie vor 60 Jahren“. Im Hinblick auf die Mobilitätswende und auf die Bedürfnisse älterer Mitbürger müsse dringend ein Nahverkehrsangebot geschaffen werden, das diesen Namen verdiene. Favorisieren würde er ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Wörth, Wiesent, Brennberg und Falkenstein mit der Möglichkeit, mehrmals täglich zuzusteigen. „RVV und GfN sollen sich schnell etwas überlegen, damit wir Frankenberger endlich ein öffentliches Verkehrsmittel nutzen können“, sagt Hirschberger. Ob das dann ein „Baxi“ wäre oder eine andere Lösung, sei zweitrangig. „Hauptsache, es geht endlich etwas voran.“ Erich Pinzinger aus Bruckbach findet einen Fußgängerweg wünschenswert. Außerdem wäre ein kleiner Parkplatz für die Kirchenbesucher notwendig, findet er und fügt an: „Ansonsten sind wir Bruckbacher recht anspruchslos“.

Verkehrsberuhigung im Ort

Marion Macht aus Brennberg schätzt ihr Heimatdorf sehr. „Uns fehlt es schlichtweg an nichts Essentiellem“, sagt sie, würde sich aber wünschen, dass vor allem Schüler und Auszubildende besser an den ÖPNV angebunden wären. „Schüler aus anderen Landkreisen erreichen Regensburg mit dem Zug leichter als unsere Kinder mit dem Bus“. Im Ort würde sie sich eine Verkehrsberuhigung wünschen, die bis zur Schule reicht. „Ein Kreisverkehr in der Ortsmitte ist längst überfällig und an der Schule rasen die Autos immer noch vorbei“, sagt sie. Und natürlich fehle der „Haimerl“ sagt Marion Macht im Hinblick auf das seit Mai geschlossene Lebensmittelgeschäft. Auch Klaus Beer aus Frauenzell findet es schade, dass es keinen Kramerladen mehr gibt. Seitens der Gemeinde werde das aber wohl nicht lösbar sein.

Grundversorgung

  • Optionen:

    Die Vorstellungen der Bürger reichen vom Discounter bis zum Dorfladen.

„Schon längst notwendig wäre für mich der bereits seit Jahren beantragte Fußweg zwischen Fischbehälter und Ochsenweide mit Unterführung oder Übergang nach Frauenzell“, sagt Simone Heuschneider. Hier müsse wohl erst wieder ein Unglück passieren, damit dieses Projekt vorangetrieben werde, meint sie. Es sei sehr gefährlich, diese Straße zu überqueren, gerade jetzt im Winter, wenn der Schnee die Fahrbahn verenge und Fußgänger grundsätzlich in Richtung Graben ausweichen müssen. Als weitere Verbesserung würde sich die zweifache Mutter für Brennberg eine Einkaufsmöglichkeit, einen Discounter oder Ähnliches wünschen.

Lebensmittelgeschäft fehlt

Helga Groß aus Brennberg wünscht sich ebenfalls, dass der Ort wieder eine Einkaufsmöglichkeit bekommt, sowohl im eigenen Interesse als auch insbesondere für all die älteren Mitbürger. „Insbesondere frisches Gemüse und Salat sollte es zu kaufen geben, dazu eine Grundversorgung an Lebensmitteln“, so Helga Groß.

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