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Kunstwerk steht am Eingang von Brennberg

Die drei Flammen sind aus Granit gemeißelt. Der Bildhauer Olaf Klein hat sie bei sich daheim in der Höllmühle geschaffen.
Von Resi Beiderbeck, MZ

  • Nach Gratulationen für Olaf Klein ließ die Gemeinde Sekt servieren. Das Steinkunstwerk bekam als „Taufwasser“ einen ordentlichen Spritzer ab. Foto: lvr
  • Olaf Klein mit Flammen, Blumen und Hündin Merle: „Zäh, aber dennoch sensibel“ sei der hiesige Fels und den Brennbergern damit gar nicht unähnlich, meint Olaf Klein schelmisch.

BRENNBERG.Die drei Flammen, die seit letzter Woche am westlichen Ortseingang von Brennberg alle grüßen, die des Weges kommen, sind aus hartem Granit gemeißelt. Wäre der blaue Gneis weniger massiv – es hätte ihn bei der offiziellen Vorstellung glatt weggeweht, so ungnädig pfiff den rund 50 Gästen der Wind um die Ohren. An eine Verhüllung des neuen Wahrzeichens war erst gar nicht zu denken, denn die hätte „der Böhmische“ sowieso mitgenommen. Das Ausgangsmaterial musste in mühevoller Suche erst mal gefunden werden und zwar in Loidsberg in einer Buxn. „Uli Meyer und Josef Heimerl haben den großen Granitblock zur Verfügung gestellt und bei seiner Bergung tatkräftig mitgeholfen“, erzählte Steinmetz Olaf Klein. Der Bildhauer hat den Rohling gespalten und ihn bei ihm daheim in der Höllmühle zu drei Flammen geformt. „Zäh, aber dennoch sensibel“ sei der hiesige Fels und den Brennbergern damit gar nicht unähnlich, meinet Olaf Klein schelmisch. In launigen Worten wurde darüber spekuliert, wie die drei Flammen einst ins Brennberger Wappen kamen. Ob tatsächlich die Brandrodung des Berges den Anlass dafür bot? Oder ist es vielmehr so, dass die zahlreichen Hammerwerke entlang des Höllbachs, deren gelber Rauch bis ins Dorf emporzog und die mit Sondererlaubnis des Papstes sogar sonntags arbeiteten, die Quelle dafür bildeten? Die Vermutung liegt nahe, denn auch Brennbergs ungarischer Partner-Ort Brennberg-Bánya hat drei Flammen im Wappen und dort ist die Ursache auf jeden Fall im brennenden Eisenerz begründet.

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