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Bauarbeiten

Pflaster soll Vorplatz aufwerten

Der Friedhofsbereich in Frauenzell steht zur Sanierung an. Die Realisierung des Konzepts hängt von den Gemeindefinanzen ab.
Von Resi Beiderbeck

Der Friedhofsvorplatz in Frauenzell im Jahr 2020 neu gestaltet werden - falls genug Geld in der Gemeindekasse ist.  Foto: Beiderbeck
Der Friedhofsvorplatz in Frauenzell im Jahr 2020 neu gestaltet werden - falls genug Geld in der Gemeindekasse ist. Foto: Beiderbeck

Brennberg.Rupert Köcher hatte beantragt, die Umsetzung des Teilprojekts „Friedhofsvorplatz“ der einfachen Dorferneuerung Frauenzell auf die Tagesordnung zu nehmen. Diesem Wunsch entsprach Bürgermeisterin Irmgard Sauerer, denn es sei ihr genauso wie dem Amt für ländliche Entwicklung (ALE) ein Anliegen, das Projekt rasch abzuschließen. Die Architekten Bernhard schmeck und Anton Rob hatten Pläne für die Platzfolge Friedhof-Jugendheim erstellt unter der Vorgabe, Parkraum zu schaffen. Das Vorhaben ist im Dorferneuerungsplan genehmigt, jedoch ist die betreffende Fläche nicht im Besitz der Gemeinde. Das Grundstück gehört dem Pfarrwiddum Frauenzell. Voraussetzung ist daher zunächst das Schließen eines Nutzungsvertrages, der über mindestens 25 Jahre laufen muss. Andernfalls würden die in Aussicht gestellten Zuschüsse nicht fließen. Ursprünglich ist man von 132000 Euro Investitionskosten ausgegangen. Diese Summe wird man wohl nach oben korrigieren müssen, so dass man unter Berücksichtigung der üblichen Kostensteigerung tatsächlich wohl eher 150000 Euro brauchen wird. Das ALE wird voraussichtlich 60 Prozent dieser Summe übernehmen.

Kein Betonpflaster

Was die Gestaltung betrifft, will man Kleinsteinpflaster verwenden, jedoch einen benutzerfreundlichen Weg schaffen. „Betonpflaster können wir uns im Umgriff der Kirche nicht vorstellen“, waren sich Bürgermeisterin Irmgard Sauerer und Reinhard Pierer einig. Zu gestalten sind die Einfahrt in den Klostergarten, der Zugang zum Friedhof und die Schotterrasen-Parkplätze. Die Tiefbauabteilung der VMG solle sich um Planung und Kalkulation kümmern und die Ausschreibung vorbereiten, lautete der Tenor. Jedoch gibt es bei dem Vorhaben noch eine große Unbekannte und das ist die Einnahmenentwicklung der Gemeinde. „Wir haben in nächster Zeit große Dinge zu stemmen“, gab die Bürgermeisterin zu bedenken.

BRENNBERG

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Thomas Saradeth fügte an, dass man in keinem anderen Gemeindeteil derart große Anstrengungen unternehme: „Wo investieren wir denn in Zumhof oder Bibersbach solche Summen?“ Den Einwurf von Alexander Schmid, dass es ja auch in keinem anderen Gemeindeteil einen Platz gebe, der so schlecht beieinander sei, ließ man nicht gelten. Schließlich sei der Parkplatz in Brennberg zwischen Raiffeisenbank und Friedhof in genau dem gleichen Zustand, hieß es. Beschlossen wurde, das Projekt „Friedhofsvorplatz Frauenzell“ vorbehaltlich der notwendigen Haushaltsmittel im Jahr 2020 in Angriff zu nehmen.

Zuschusszusagen fehlen

Wieder einmal ging es im Brennberger Gemeinderat um die Weiterentwicklung des Leitprojekts „Interkommunales Kulturzentrum“ in der Verbindung Altenthann, Kloster Frauenzell und Himmeltal. Architekt Andreas Schubert und Professor Dr. Gerhard Waldherr stellten das Konzept in der Sitzung erneut vor.„Schriftliche Zuschusszusagen brauchen wir“, betonte VG-Leiter Markus Götz. Um die Sache voranzutreiben, will man nun mit dem Denkmalamt klären, ob beim Refektorium ein Verzicht auf ganzjährige Nutzung Sinn machen würde.

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