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Infrastruktur

Breitbandversorgung wird lückenlos

Acht Kilometer Glasfaserleitung werden in der Gemeinde Brunn zu 75 unterversorgten Gebäuden verlegt.

Bürgermeister Söllner und Alfred Rauscher, Geschäftsführer der Firma R-KOM GmbH & Co. KG Foto: Feuerer
Bürgermeister Söllner und Alfred Rauscher, Geschäftsführer der Firma R-KOM GmbH & Co. KG Foto: Feuerer

Hemau.Zur Vervollständigung der Breitbandversorgung führte die Gemeinde Brunn im Januar 2018 ein Auswahlverfahren nach der Bayerischen Breitbandrichtlinie durch. Gegenstand des Verfahrens war der Anschluss von 75 unterversorgten Gebäuden in den Gemeindeteilen Frauenberg, Eiselberg, Konstein sowie entlang der Frauenberger Straße an die weltweite Datenautobahn.

R-KOM, die Regensburger Telekommunikationsgesellschaft bmH & Co. KG, wurde als wirtschaftlichster Anbieter ausgewählt. R-KOM praktiziert in Brunn eine kommunale Zusammenarbeit mit der LNI Laber Naab Infrastrukturgesellschaft. Hierbei errichtet die LNI das Leerrohr- und Glasfasernetz; R-KOM installiert die aktive Technik, betreibt das Netz und stellt Telekommunikationsdienste für die Bürger bereit. Zur Schließung der Versorgungslücke wird R-KOM 75 Grundstücke mit FTTP (fiber to the premises, Glasfaser bis aufs Grundstück) erschließen, beginnend ab dem zweiten Quartal 2019. Mit dem aktuellen Produktangebot der R-KOM steht den Bewohnern Internet mit einer Geschwindigkeit von 1000 Mbit/s zur Verfügung. Bei Neubaugebieten kann die Glasfaser gleich ab Beginn bis ins Haus verlegt werden. Ein schlagkräftiges Argument für einen raschen Vermarktungserfolg. Bauen in Brunn wird so zum Magneten für junge Familien.

„Glasfaser ist der höchste technische Standard und ermöglicht Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit“, erläutert der R-KOM Geschäftsführer Alfred Rauscher . Ab dem Frühjahr wird die R-KOM mit einem mobilen Kundenzentrum vor Ort sein und die Bewohner über den Ausbau und die neuen Möglichkeiten informieren.

Glasfaserkabel sind zehn Milliarden Mal so leistungsfähig wie die alten Kupferleitungen. Doch die Errichtung von Glasfaserleitungen ist aufwendig und teuer. Entscheidend für die Möglichkeit zum wirtschaftlichen Ausbau des Glasfasernetzes in der Landkreisgemeinde war die bestehende Leerrohrinfrastruktur. Diese wurde in der Vergangenheit vom Zweckverband zur Wasserversorgung Laber Naab kostengünstig, mit anstehenden Baumaßnahmen errichtet. „Ein Meter Glasfaserleitung inklusive Tiefbau kostet über 70 Euro. Die Breitbandversorgung der unterversorgten Ortsteile erfordert über acht Kilometer“, sagt Bürgermeister Karl Söllner.

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