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Brunn baut schnelles Netz aus

Beim Breitbandausbau in der Gemeinde kommen zwei lokale Anbieter zum Zug. 75 Gebäude werden dadurch erschlossen.

R-KOM und Laber-Naab Infrastrukturgesellschaft GmbH versorgen 75 Gebäude in der Gemeinde Brunn mit Glasfaserleitungen. Foto: Jan Woitas/dpa
R-KOM und Laber-Naab Infrastrukturgesellschaft GmbH versorgen 75 Gebäude in der Gemeinde Brunn mit Glasfaserleitungen. Foto: Jan Woitas/dpa

Brunn.Die Regensburger Telekommunikationsgesellschaft mbH & Co. KG (R-KOM) stellt den Lückenschluss im Breitbandausbau der Gemeinde Brunn im Rahmen des Breitbandförderverfahrens her. Im Rahmen eines offenen, transparenten Bieterverfahrens wurde die R-KOM als wirtschaftlichster Anbieter ausgewählt. Die R-KOM praktiziert in Brunn eine kommunale Zusammenarbeit mit der Laber-Naab Infrastruktur GmbH.

Die Infrastrukturgesellschaft errichtet dabei das Hochgeschwindigkeitsnetz, während die R-KOM die aktive Technik installiert und die Telekommunikationsdienste für die Bürger bereitstellt. Nach dem Auswahlverfahren der Bayerischen Breitbandrichtlinie werden aktuell 75 unterversorgte Gebäude in den Gemeindeteilen Brunn (teilweise), Eiselberg, Frauenberg, Konstein und an der Frauenberger Straße angebunden. Die Glasfaser wird im Rahmen des Projekts bis an die Grundstücksgrenze gefördert (FTTH Homes Passed).

Weitere Anschlüsse möglich

Dazu werden die Glasfaserleitungen vom zentralen Netzknoten über öffentlichen Grund bis auf die Privatgrundstücke der 75 Gebäude verlegt. Bewohner, die während der Vermarktungsphase mit R-KOM einen Vertrag über Telekommunikationsdienste unterzeichnen, erhalten die Lichtwellenleiter bis ins Gebäude. Den angeschlossenen Bewohnern steht dann Internet mit einer Geschwindigkeit von 1000 Mbit/s zur Verfügung. Außerhalb des Förderverfahrens können zudem 50 weitere Grundstücksanschlüsse auf eigenwirtschaftlicher Basis der Laber-Naab Infrastrukturgesellschaft erstellt werden.

Bürgermeister Karl Söllner (2.v.li.) besichtigte mit Firmenvertretern die Arbeiten. Foto: Christine Mierlein, LNI
Bürgermeister Karl Söllner (2.v.li.) besichtigte mit Firmenvertretern die Arbeiten. Foto: Christine Mierlein, LNI

Die Baumaßnahme ist bereits in vollem Gange. Der Zeitplan könne eingehalten werden, heißt es vonseiten der Beteiligten. Der Ausbau soll im Laufe des Jahres 2019 abgeschlossen werden. In den ersten drei Wochen wurden von der Firma Egon Kabelbau aus Sengenthal bereits mehr als vier Kilometer Leerrohre verlegt. Ziel der R-KOM und der Laber Naab Infrastrukturgesellschaft in den nächsten Jahren ist, noch weitere Gemeindeteile an das Glasfasernetz anzuschließen und so die Bürger auf den derzeit höchstmöglichen Stand der Telekommunikationstechnik zu bringen. Nur ein Glasfaseranschluss könne sicherstellen, dass auch in Zukunft der Bedarf an Bandbreite erfüllt werden kann.

Kommunaler Hintergrund zählt

Bürgermeister Karl Söllner lobt die gute Zusammenarbeit der Unternehmen. „Ich bin sehr erfreut über den hervorragenden Fortschritt der Maßnahme. Die Laber-Naab Infrastrukturgesellschaft sowie R-KOM haben einen kommunalen Hintergrund und zeigen mustergültig, wie ein Projekt betrieben werden kann.“ Er hofft, dass sich viele Bürger entschließen, die Glasfaserleitung bis ins Haus legen zu lassen, um in Zeiten von E-Health etc. einen zukunftsfähigen Anschluss zu haben.

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