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Kommune

Kindergarten in Brunn macht Defizit

2015 und 2016 machte die Einrichtung in Brunn je 10 000 Euro Minus. Baugenehmigung für Kindergarten in Frauenberg liegt vor.

In Frauenberg entsteht ein neuer Kindergarten. Foto: Christian Charisius/dpa
In Frauenberg entsteht ein neuer Kindergarten. Foto: Christian Charisius/dpa

Brunn.Die Gemeinderäte in Brunn stimmten in ihrer Novembersitzung den vorgelegten Bauanträgen samt notwendiger Änderungen zu. Ein Feld- und Waldweg in Münchsried wurde umgestuft und verkürzt. Die Photovoltaikanlage in Granswang und die Änderung des Bebauungsplans in Pielenhofen berühren keine Interessen der Gemeinde und wurden somit durchgewunken. Bürgermeister Karl Söllner legte die Betriebskostenabrechnungen des Kindergartens St. Marien in Eglsee für 2015 und 2016 vor. Danach muss die Gemeinde jeweils ein Defizit von circa 10 000 Euro abdecken. In diesem Zusammenhang informierte Söllner über die Gespräche mit der Diözese wegen einer möglichen Übernahme der Einrichtung durch die Gemeinde.

Eine Entscheidung wird für das Frühjahr erwartet. Es wäre vorteilhaft, für den neuen und den alten Kindergarten den gleichen Betreiber einsetzen zu können, da dann mehr Flexibilität im Personalbereich geschaffen würde. Im Moment gebe es aber keine Probleme. Der Brandschutz, der die Nutzung der Kellerräume ermöglichen soll, ist noch in Planung. Die Baugenehmigung für den neuen Kindergarten in Frauenberg liegt inzwischen vor. Geringfügige Verschiebungen der Gebäude wurden gefordert, die jetzt noch in die Pläne eingearbeitet werden.

Alte Bäume werden entfernt

Auch die Zusage des Zuschusses der Staatsregierung ist schon eingetroffen. Es sei also alles auf einem guten Weg, alle Beteiligten wollen den Bau vorantreiben, damit er im September 2019 bezogen werden kann. Ein Zuschuss für einen neuen Beamer, den die Vereine für ihre Arbeit benötigen, wurde bewilligt. Söllner bat die Gemeinderäte, bis zur nächsten Sitzung Vorschläge zu erarbeiten, welche Investitionen in den Haushalt aufgenommen werden sollen. Einige stehen schon fest, wie das Löschfahrzeug, die Gemeindeverbindungsstraße Brunn – Eglsee, der Kindergarten oder die Flurbereinigung am Hölzl. Söllner regte auch die Anschaffung von Defibrillatoren an, die an geeigneten Positionen im Gemeindegebiet angebracht werden sollten.

Über die Standorte und die Anzahl wird noch entschieden. Der Bürgermeister informierte die Räte, dass bei der Ortsbegehung festgelegt wurde, dass an der Kapelle die alten Bäume entfernt werden. Dafür werden durch den OGV Linden gepflanzt, zudem wird eine Blumenwiese angelegt. Eine neue Bank und Reparaturen werden das Gebäude dann aufhübschen.

Spielplatz ist völlig verschmutzt

Das Bayernwerk wird die Trafohäuser aktualisieren, eines wird entfernt, und in Münchsried kommen die Kabel unter die Erde. Mit fünf Ingenieurbüros arbeitet die Gemeinde zusammen, um ihre Pläne umzusetzen. Bei der Vorplanung für das Baugebiet Frauenberg Südost wurde die Abwasserführung vereinfacht. Der Spielplatz in Eglsee kann nicht mehr benutzt werden, da er durch Hundekot völlig verschmutzt ist. Er solle nach Meinung der Gemeinderäte geschlossen werden, um die Gesundheitsgefährdung von Kindern zu vermeiden. Es wurde angeregt, die Hundebesitzer ggf. anzuzeigen, da eine Verhaltensänderung anscheinend anders nicht zu erreichen ist. Das Ehepaar Sabine und Lothar Bleicher hat sich durch 1500 Dias gearbeitet, die aus einem Nachlass stammten und Ansichten Brunns aus den letzten 60 Jahren zeigen. Teile wurden bereits vorgestellt und geben einen Blick auf die Entwicklung des Ortes. Am 8. Dezember findet der Weihnachtsmarkt statt. Bürgermeister Söllner wies abschließend auf die Gefahr durch Sturzfluten hin. Ein Angebot für spezielle Untersuchungen liegt vor. Darüber müsse bald entschieden werden. (lox)

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