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Kommunales

Deuerling ehrt verdiente Bürger

Die Auszeichnungen standen im Mittelpunkt der Bürgerversammlung. Finanziell steht die Gemeinde gut da.
Von Manfred Kox

Die geehrten Bürger der Gemeinde Deuerling stellten sich mit Bürgermeister Eichhammer (im Hintergrund) zum Erinnerungsfoto.  Foto: Manfred Kox
Die geehrten Bürger der Gemeinde Deuerling stellten sich mit Bürgermeister Eichhammer (im Hintergrund) zum Erinnerungsfoto. Foto: Manfred Kox

Deuerling.Im Goß-Saal informierten sich etwa 80 Bürger über die Entwicklung der Gemeinde und die Planungen für die Zukunft. Bürgermeister Diethard Eichhammer appellierte an alle, sich für ein friedliches Zusammenleben einzusetzen und sich für die Mitmenschen zu engagieren. Sicher gäbe es Meinungsverschiedenheiten, die aber kaum so gravierend seien, dass sie nicht im Gespräch ausgeräumt werden könnten.

Fünf Personen hatte der Gemeinderat ausgewählt, die in diesem Jahr geehrt wurden. Kurt Seidl war 28 Jahre Mitglied im Gemeinderat, aus dem er 2018 auf eigenen Wunsch ausschied. Zeitweise hatte er auch das Amt des 3. Bürgermeisters inne. Seine Wähler haben ihm über die gesamte Zeit ihr Vertrauen geschenkt und die Verleihung der kommunalen Dankurkunde 2008 bestätigte seine Leistung.

Peter Biersack führte die Deuerlinger Blasmusik in 25 Jahren zu ihrer heutigen Bedeutung. Sein Verdienst sind die Erfolge bei Konzertauftritten und auch die Begeisterung, die die Jugend in Deuerling für die Musik entwickelt hat, so dass keine Nachwuchssorgen bestehen. Dass er von 2002 bis 2008 im Gemeinderat saß, unterstreicht sein Engagement.

Viel für die Ausbildung getan

Zwei Mitglieder der Heimberger Feuerwehr wurden geehrt. Franz Reithner hat sich in zwölf Jahren als 2. Kommandant der Ausbildung der Jugend gewidmet und dabei große Erfolge erzielt. Fridolin Heigl legte schon 1976 die ersten Prüfungen ab und qualifizierte sich immer weiter, bis er 1986 stellvertretender und 1992 Kommandant wurde. Dieses Amt legte er erst 2004 mit seinem Rücktritt nieder. Seine 40 Jahre aktiver Dienst und die große Erfahrung sind beispielhaft.

Andreas Wanninger wurde für seine besonderen schulischen Leistungen ausgezeichnet. Sein Abitur mit einer Note von 0,8 bescheinigt ihm große Fähigkeiten. Die kostenlose Aufnahme in die Mathematikvereinigung und ebenso in die Physikalische Gesellschaft sind alleine schon Auszeichnungen. Als Altphilologe mit Spezialität Latein ist er ebenfalls anerkannt. Der Landkreis Neumarkt ehrte ihn für seine Leistungen.

Anschließend schilderte der Bürgermeister die Maßnahmen, die im Rahmen der Dorferneuerung anstehen. Der Hartplatz ist soweit fertig und für die Allgemeinheit geöffnet. Nächstes Projekt ist die Sanierung der Undorfer Straße mit Stellplätzen und Bürgersteig. Zum Kriegerdenkmal zeigte Eichhammer alte Aufnahmen und auch Texte und die Entwürfe für die Neugestaltung. Hierbei soll eine Plastik des Künstlers Heinrich Glas aufgestellt werden, die als Muster im Mai begutachtet werden kann.

Die Planung für die Sanierung des Kalvarienbergs ist abgeschlossen. Ruheplätze werden angelegt und die Stelen saniert, um dieses Allee-Schmuckstück zu erhalten. Das E-Werk wird saniert und die Brücke zur Insel erneuert. Verzögerungen gab es bei der Streuguthalle wegen Problemen mit dem Untergrund. Die Übernahme des Friedhofs macht neue Überlegungen notwendig. Ein Wendeplatz für den Schulbus, Parkplätze und eine neue Aussegnungshalle sind angedacht.

Der Parkplatz am Bahnhof ist in Arbeit, nachdem die Probleme mit dem Aushub gelöst sind. Die Bahn wird in absehbarer Zeit den Umbau des Haltepunkts vornehmen und dabei die Bahnsteige behindertengerecht gestalten. Der Fuß- und Radweg zum Bahnhof wird überarbeitet.

40 Euro Pro-Kopf-Verschuldung

Im Baugebiet „Haslach IV“ wird weiter geplant, obwohl eine Normenkontrollklage eingereicht wurde. Am Kirchberg ist ein neues Baugebiet vorgesehen. Eichhammer informierte über die Finanzlage der Gemeinde, die sehr zufriedenstellend sei. Die Verschuldung von knapp 40 Euro pro Kopf sei dem Brückenbau geschuldet.

In der Diskussion gab es Nachfragen, wann man endlich am Haslach bauen könne. Die Heimberger klagten über die Probleme, die die Einrichtung der 30er-Zone geschaffen habe. Der Zustand des Friedhofs wurde bemängelt, Verbesserungen seien nötig. Der Bürgermeister sagte zu, sich der Probleme anzunehmen, und dankte allen, die ehrenamtlich für das Gemeinwesen unbezahlbare Arbeit leisten.

Schulthemen

  • Fortschritt:

    Das digitale Klassenzimmer erreicht die Deuerlinger Schule.

  • Gefahr:

    Die Bushaltestelle an der B 8 lässt sich nicht verlegen und die Gefährdung der Schüler kann nur durch Geschwindigkeitsbeschränkungen und Blitzaktionen entschärft werden.

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