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Deuerling

Heinrich Glas macht Modelle fürs Denkmal

Der Arbeitskreis „Dorferneuerung“ hat zu einer Sitzung geladen und mehr als 20 Bürger waren gekommen, um sich über die Vorhaben zu informieren.
Manfred Kox

Der Künstler Heinrich Glas übernimmt die Gestaltung des Kriegerdenkmals. Foto: Manfred Kox
Der Künstler Heinrich Glas übernimmt die Gestaltung des Kriegerdenkmals. Foto: Manfred Kox

Deuerling.Vorstand Alexander Lukas vom „Amt für Ländliche Entwicklung“ nutzte die Gelegenheit, seinen Nachfolger, Baudirektor Werner Bachseitz, vorzustellen, der das Sachgebiet übernommen hat. Dieser freut sich, dass es ihm möglich ist, mit Fördermitteln einiges zu bewegen. Er hat schon festgestellt, dass Projekte in die Wege geleitet wurden, ist sich aber auch im Klaren, dass noch Wünsche offen sind. Durch seinen bevorstehenden Ruhestand bleiben ihm nur noch 18 Monate, um möglichst viel mit seinen Mitarbeitern zu erledigen, und er hofft, dass ihm das auch gelingen wird.

Als erster Punkt wurde die Sanierung und Umgestaltung des Kriegerdenkmals besprochen. Zusammen mit Heinrich Glas, einem Künstler vor Ort, möchte man ein Konzept entwickeln, das an der vorgesehenen Stelle die Bedeutung wieder mehr ins richtige Licht rückt. Heinrich Glas ist für seine Bilder und Kunstwerke weithin bekannt. Seit seiner Akademieausbildung hat er viele Ausstellungen beschickt, Brunnen und Denkmäler geschaffen und ist auch Inhaber des Kulturförderpreises. Die vorgestellten Objekte zeigen, dass er mit seiner Erfahrung eine gestalterische Lösung finden kann, die den Zweck des Kriegerdenkmals – Krieg, Erinnern und Frieden – unter Einbeziehung des Umfelds unterstreicht. Die Materialien, die verwendet werden, ob Beton, Stahl oder Stein sind nicht festgelegt. Glas wird drei Modelle anfertigen, damit das Gremium sich genauere Vorstellungen machen und eine Entscheidung fällen kann.

Als weiteres Projekt ist die Neugestaltung des Friedhofs, des Parkplatzes und des Buswendeplatzes vorgesehen. Bürgermeister Diethard Eichhammer stellte hierfür erste Entwürfe vor, die auch den Fußweg zur Schule und die neue Aussegnungshalle berücksichtigen. Es gibt verschiedene Lösungen, die noch diskutiert werden müssen, damit letztendlich ein ausgewogenes Ergebnis gefunden wird.

Weit fortgeschritten sind die Planungen für die Sanierung des Kalvarienbergs mit dem Kreuzweg. Die Zuschussanträge sind so gut wie genehmigt, so dass in absehbarer Zeit begonnen werden könnte. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 206 000 Euro.

Bürgermeister Eichhammer stellte die Brücke am Geigeranwesen zur Diskussion. Diese ist zwar bisher nicht in das Programm aufgenommen, doch befindet sie sich in einem so desolaten Zustand, dass ein Ersatz dringend notwendig wird. Da mit ihr die Insel in der Ortsmitte erschlossen ist, trägt sie einen wesentlichen Beitrag zur Erneuerung des Dorfes bei. Baudirektor Bachseitz sieht seine Aufgabe als Förderer der Maßnahmen. Für diese wird er sich im Umfang des Möglichen einsetzen, wie er sagte. (lox)

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