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Versammlung

Im Zeichen der Digitalisierung

Ungewöhnliche Einsätze für die Feuerwehr Heimberg

Der Feuerwehrverein ehrte seine langjährigen Mitglieder. Foto: Georg Reithner
Der Feuerwehrverein ehrte seine langjährigen Mitglieder. Foto: Georg Reithner

Deuerling.Bei der Jahresversammlung der Feuerwehr Heimberg erläuterte Vorsitzender Georg Reithner, dass das vergangene Jahr neben den üblichen Vereinsaktivitäten im Zeichen der Digitalisierung stand. So hatte die Gemeinde im Gerätehaus Telefon- und Internetanschluss bereitgestellt. Damit konnte die Alarmierung um ein Alarmfax erweitert werden. Somit liegen im Einsatzfall alle nötigen Informationen schriftlich vor und die Feuerwehr kann schneller ausrücken. Zusammen mit der Feuerwehr Deuerling baute der Verein eine Alarmierung über Handys auf. Jedes aktive Mitglied kann sich zusätzlich zu Funkmeldeempfänger oder Sirene über diesen Weg alarmieren lassen. Der Verein hat inzwischen auch die Vorgaben Datenschutz-Grundverordnung umgesetzt. Kommandant Alexander Steibl teilte in seinem Jahresbericht mit, dass die Wehr zu 13 Einsätzen gerufen wurde. Dabei half sie bei vier Brandeinsätzen, unter anderem bei einer Garage im Vollbrand, dem Brand einer Grasfläche und eines Automotors. Ebenso war die Wehr bei Sturmschäden wie dem Hochwasser nach Starkregen im Markt Laaber gefordert. Nach einem Sturm im gesamten Gemeindegebiet mussten quasi in einem Heimspiel erst Äste vor dem Gerätehaus beseitigt werden um überhaupt ausrücken zu können. Neu waren Einsätze zur Tierrettung: Die Feuerwehr fing entlaufene Pferde ein und zuletzt auch noch eine Schlange in einem Gartengrundstück. Besonders bedankte sich der Kommandant bei den Jugendwarten Thomas Dietz, Corinna Wagner und Stefan Köstler, die gewissenhaft die Feuerwehrjugend führen, die aus zwölf Jugendlichen besteht. Hier ist aktuell eine 24-Stunden-Übung mit verschiedenen Aufgaben geplant, wobei wohl die größte Herausforderung ein Handyverbot sein wird. Die Zusammenarbeit mit der FF Deuerling wird weiter gefestigt, so stellt die Heimberger Wehr aktuell sieben Atemschutzträger, die im Bedarfsfall die Nachbarwehr unterstützen. Die Vereinsführung ehrte langjährige Mitglieder: Für 30 Jahre Peter Schmid und Herbert Winzinger; für 40 Jahre Alfred Eckl, Karl Eicher, Albert Fehr, Peter Goß, Richard Paulus, Herbert Stadler und Wolfgang Wagner für 50 Jahre Ludwig Blendl, für 60 Jahre Peter Hammer und für 70 Jahre Georg Dietz.

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