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Donaustauf/Sulzbach

Bürger drängen auf mehr Investitionen

Bei der Bürgerversammlung in Sulzbach stellte Bürgermeister Jürgen Sommer zunächst die statistischen Daten vor.
Theresia Luft

An der Falkensteiner Straße soll ein neues Baugebiet entstehen. Foto: Luft
An der Falkensteiner Straße soll ein neues Baugebiet entstehen. Foto: Luft

Donaustauf.Den Einwohnerstand von Donaustauf gab er mit 4438 an, davon leben 640 Bürger in Sulzbach, 15 Asylbewerber leben in Donaustauf. Die pro Kopfverschuldung liege mit 91 Euro weit unter dem Landesdurchschnitt von 582 Euro.

Das kommunale Denkmalschutzkonzept ist im Gange, sagte Sommer. In Kürze sollt die Gestaltungssatzung und die -fibel in Kraft treten. Dadurch wird für die Sanierung älterer Gebäude ein Zuschuss der Gemeinde möglich. Sommer ging auch auf die geplanten Projekte ein: Den Neubau der Grundschule und eines zweizügigen Kindergartens mit Hort an der Jahnstraße. Von den Kosten von circa 1,9 Millionen Euro bleiben bei der Gemeinde Kosten von circa 450 000 Euro. Die Baumaßnahmen an der Sporthalle würden fortgeführt.

Den Finanzbericht gab Kämmerer Josef Meier. Sommer ergänzte jedoch, dass das Landratsamt nicht glücklich über die Haushaltszahlen sei. Weiter stellte Sommer den Stand zum Strath-Areal und der Bayerwaldstraße vor. Hauptthema war das neue Baugebiet mit 27 000 Quadratmetern, das an der Falkensteiner Straße entstehen soll. Es sind 30 Parzellen geplant mit einer Größe von 400 bis 650 Quadratmetern. Der Erschließungsträger bevorzugt Bewerber aus Sulzbach und Donaustauf, die bereits zwei Wochen vorher die Möglichkeit haben, sich für eine Parzelle zu entscheiden. Der Quadratmeterpreis liege bei 250 bis 260 Euro. Ziel sei ein Baubeginn im Herbst 2020.

Manfred Lachner fragte, warum die Grundsteuer erhöht wurde, wenn die Gemeinde Rücklagen habe? Er wollte auch wissen, warum nicht die Gemeinde das Grundstück für das neue Baugebiet kaufe und ob dort auch Wohnungsbau geplant sei. Sommer sagte, dass das Grundstück nicht an die Gemeinde nicht verkauft wurde. Die Entscheidung, was gebaut werde, falle bei der Aufstellung des Bebauungsplans.

Fragen gab es zur Baumaßnahme im erst neun Jahre alten Feuerwehrhaus. Dort wird der Ölabscheider ausgetauscht. Eine Diskussion löste die geringe Pro-Kopf-Verschuldung aus. Sie komme nach Meinung einiger daher, weil viel eher hätte investiert werden müssen und für den Bürger zu wenig getan worden sei. Sommer sagte, dass das Ersparte für die Investitionen bei weitem nicht reiche. Klaus Kirchner fragte, ob der Festplatz in Sulzbach zum Jubiläum im Juli hergerichtet werde. Sommer sicherte zu, dass die Feuerwehr Sulzbach ein super Fest bekomme. Christian Ferstel stellte den Antrag auf ein absolutes Halteverbot in der Schulstraße und im Lindenweg, da beim letzten Brandeinsatz die Neutraublinger Feuerwehr mit Drehleiter nicht durchkam. (llt)

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