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Politik

CSU Donaustauf blickt in die Zukunft

Seit Jahren lädt der CSU-Ortsverband Donaustauf traditionell zum Neujahrsempfang in den Bürgersaal ein.

Wolfgang Weigert bedankte sich bei Dr. Jürgen Helmes. Foto: Schmid
Wolfgang Weigert bedankte sich bei Dr. Jürgen Helmes. Foto: Schmid

Donaustauf.Der junge Ortsvorsitzende Wolfgang Weigert begrüßte die Gäste und musste viele, viele Hände schütteln. Von Weigert gab es neben einem Händedruck auch persönliche Worte. Neben Ehrengast und Festredner Dr. Jürgen Helmes, dem Hauptgeschäftsführer der Industrie und Handelskammer Oberpfalz/Kelheim, war auch die Politprominenz der Christsozialen des Landkreises nach Donaustauf gekommen.

Weigert hieß in seiner Neujahrsansprache besonders die ehrenamtlich Tätigen willkommen, denn sie seien es, die den Ort lebens- und liebenswerter machen würden, betonte er. Ein Neujahrsempfang sei für drei Dinge gut: Man wünsche ein gutes neues Jahr, blicke ins alte zurück und ins neue Jahr voraus, zählte er auf. Nationale und internationale Themen gebe es viele, mit denen man sich beschäftigen könne. Aber er spreche lieber über Dinge, die auch regional beeinflusst werden könnten.

Der seit Jahrzehnten diskutierte sechsstreifige Ausbau der A 3 sei nun endlich begonnen worden. Die Bauarbeiten scheinen gut koordiniert, da das befürchtete totale Verkehrschaos bisher weitgehend ausgeblieben sei, betonte Weigert. In Donaustauf sei ein Erweiterungsbau an die Kinderkrippe fast fertiggestellt. Der Bau eines weiteren gemeindlichen Kindergartens nördlich der Grundschule an der Jahnstraße sei beschlossen worden, zählte Weigert unter anderem auf.

Ein großer Schritt in die Zukunft hätten der Sportverein und die Blaskapelle getan. Neben der Sporthalle entstehe gerade ein Mehrzweckgebäude mit Fußball-Umkleiden, Gymnastikraum und Proberaum für die Blaskappelle. Der Markt Donaustauf unterstützt diese Maßnahme mit 500000 Euro, wobei etwa die gleiche Summe vom Sportverein als Eigenmittel und Eigenleistung geleistet wird, hob er hervor.

Aber neben diesen vielen Projekten sehe er persönlich sehr viel mehr Potenzial, das gehoben werden müsse. Donaustauf sei eine aufstrebende Gemeinde am Fuße der Walhalla, in Sichtweite zur Regensburger Industrie aber keine Schlafgemeinde, sondern eigenständig und selbstbewusst.

Weil Wirtschaft für die Entwicklung einer Gemeinde wichtig sei, habe er heute Dr. Jürgen Helmes als fundierten Kenner der Wirtschaftsregion Regensburg eingeladen. Dieser versuche, die Erfolgsgeschichte der Region Regensburg fortzuschreiben, erklärte Weigert und übergab das Wort an den Festredner. Helmes beschäftigte sich unter anderem mit den Themenfeldern Digitalisierung, Fachkräftemangel, Stärkung der Mobilität, der dringend notwendigen Unternehmenssteuerreform und Energiepolitik. Wichtig sei, dass in diesen Bereichen Stadt und Landkreis besser zusammenarbeiten würden, denn nur so könne man etwas erreichen.

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