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Sport

Der 10. Walhalla-Lauf war voller Erfolg

Viele Sportler starteten bei dem Benefizevent in die Saison. Bei idealem Laufwetter gingen 720 Teilnehmer an den Start.
Von Petra Schmid

Beim Zehn-Kilometer-Lauf des Walhalla-Laufs war das Startfeld dicht gedrängt. Fotos: Petra Schmid
Beim Zehn-Kilometer-Lauf des Walhalla-Laufs war das Startfeld dicht gedrängt. Fotos: Petra Schmid

Donaustauf.Der Walhalla-Lauf feierte heuer ein kleines Jubiläum – der Benefizlauf fand nämlich bereits in der zehnten Auflage statt. Als eine der ersten Laufveranstaltungen im Frühjahr hat er sich mittlerweile zu einem kleinen Erfolgsmodell entwickelt. An den bisherigen Rekord mit fast 1000 Teilnehmern konnten die Veranstalter, die Ausdauerabteilung des SV Donaustauf, nicht anknüpfen. Ausdauerchef Ronny Kramer war jedoch mit mehr als 720 Läufern und Walkern sehr zufrieden.

Das Wetter sei dieses Mal auch nicht so extrem einladend wie im vergangenen Jahr, meinte er.

Für die Läufer sei es im vergangenen Jahr bei den hochsommerlichen Temperaturen schon eine besondere Herausforderung gewesen, auf die Strecken zu gehen, aber für die Zuschauer und Fans, die im Start- und Zielbereich oder auf den Strecken ihre Läufer und Walker anfeuern würden, sei es angenehmer, wenn die Sonne ausgiebig vom Himmel lachen würde, sagte er weiter. „Ich freue mich, dass heute so viele gekommen sind“, sagte er strahlend.

Blick auf den Pulsmesser

Meist war der Himmel überwiegend bedeckt, aber ab und an ließ sich auch die Sonne sehen. Vor den Starts warfen die Läufer nicht nur einen Blick zum Himmel, sondern auch noch einen schnellen Blick auf den Pulsmesser, hielten den Finger bereit, um die eigene Stoppuhr zu starten, und ab ging es in Startposition. Freilich gab es eine offizielle Zeitnahme, aber etliche der Läufer nahmen noch ihre persönliche „Zeit“ fest.

Rund 380 Starter waren es heuer, die auf der fünf beziehungsweise zehn Kilometer langen Tour beim Walhalla-Lauf mitmachten. Außerdem waren 50 Nordic Walker und 170 Kinder unterwegs. Mehr als 130 Läufer versuchten sich an der im vergangenen Jahr neu eingeführten Waldstrecke. Vor dem Start tummelten sich rund um das Kriegerdenkmal jede Menge Sportler. Im Fürstengarten und der Maxstraße entlang machten sich die Läufer und Stöckeschwinger warm, bevor sie sich auf den Start vorbereiteten.

Beim Bambinilauf machte der Läufernachwuchs Jagd auf das langjährige Maskottchen des Walhalla-Laufs.
Beim Bambinilauf machte der Läufernachwuchs Jagd auf das langjährige Maskottchen des Walhalla-Laufs.

Moderiert wurde der Benefizlauf heuer erstmals von Nik Fichtmüller. Bisher hatte Wolfgang Weigert, der Vizebürgermeister der Walhalla-Gemeinde, diese Aufgabe übernommen. Weigert konnte heuer aber nicht ans Mikrofon, da er seit einigen Tagen Vaterfreuden genießt. „Vertreter“ Fichtmüller machte seine Sache hervorragend und moderierte die Start- und Zieleinläufe in gewohnt spritziger Art.

Fichtmüller ist übrigens von Anfang an beim Walhalla-Lauf dabei und zählt sogar zu den Gründungsmitgliedern der Ausdauerabteilung des SV Donaustauf. Mitgelaufen sei er leider noch nie, denn er sei schon immer beim Helferteam aktiv, beispielsweise als Streckenposten, erzählte er. Fichtmüller verstand es, die Läufer so zu motivieren, dass sei beim letzten Sprint vor dem Ziel noch einmal alles gaben.

Jagd auf den pinken Hasen

Eine Attraktion des Laufes ist von Anfang an der pinkfarbene Hase. Regelmäßig machen die Nachwuchsläufer „Jagd“ auf das Maskottchen. Freilich können sie ihn trotz großem Ehrgeiz nie erreichen, denn hinter dem pinkfarbenen Hasen verbirgt sich ein begeisterter Läufer, „Ironman“ Thomas Niedermeier. Dass er bei den Kinderläufen als lebendiges Maskottchen vorausläuft, hat schon Kultstatus erreicht. Längst ist er zum Markenzeichen des Laufs geworden und nicht nur die Kinder wollen einen Schnappschuss mit ihm machen, sondern auch viele Erwachsene bitten um ein Selfie mit ihm.

Das sagen Teilnehmer

  • Fei und Yifan Qian:

    „Heuer sind wir zum zweiten Mal beim Walhalla-Lauf dabei. Ich laufe die Zehn-Kilometer-Strecke und meine Tochter ist beim Kids-Run gestartet. Uns gefällt die familiäre Atmosphäre bei der Laufveranstaltung und auch die landschaftlich sehr schöne Laufstrecke mit Blick auf die Walhalla.“

  • Pauline und Carlita:

    „Wir laufen heuer zum ersten Mal beim Walhalla-Lauf mit. Für die Fünf-Kilometer-Strecke haben wir im Vorfeld zusammen trainiert und wir freuen uns jetzt darauf, dass es endlich losgeht. Auf den Lauf vorbereitet hat uns Paulines Papa Matthias. Das hat er richtig gut gemacht.“

Dabei begann seine Karriere als „pinker Hase“ schon vor dem ersten Walhalla-Lauf. Damals habe er eine Gaudi-Wette verloren, freilich sei es dabei auch um das Laufen gegangen, erzählte er. Beim ersten Walhalla-Lauf habe er das Kostüm dann angezogen, um die Kinder zu motivieren. Mittlerweile erhalte er jedes Mal so positive Resonanz, dass ein Walhalla-Lauf ohne den pinkfarbenen Hasen gar nicht mehr vorstellbar sei. Um die Verpflegung der Läufer und Walker kümmerte sich heuer der Elternbeirat des Kindergarten Albertus-Magnus-Haus. In drei Schichten wurden Obst geschnippelt und Getränke angereicht.

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