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Diese Frau hat die Senioren im Blick

Mit Roswitha Noerl ist die Frau Ansprechpartnerin für die Älteren des Marktes Donaustauf. Sie hat schon einige neue Ideen.
Von Petra Schmid

Bürgermeister Jürgen Sommer verabschiedet Wilhelm Wätzold (links) und Hans Lauberger (rechts) und begrüßt Roswitha Noerl Foto: Resi Luft
Bürgermeister Jürgen Sommer verabschiedet Wilhelm Wätzold (links) und Hans Lauberger (rechts) und begrüßt Roswitha Noerl Foto: Resi Luft

Donaustauf.Die Senioren hat der Markt Donaustauf schon lange im Blick. Seit mehr als zehn Jahren waren Altbürgermeister Hans Lauberger und AWO-Chef Willi Wätzold als Seniorenbeauftragte im Amt. Zusätzlich wurde im vergangenen Jahr eine Nachbarschaftshilfeeinrichtung ins Leben gerufen.

Nun soll die Seniorenarbeit einen neuen Kick erhalten. Lauberger und Wätzold ziehen sich aus gesundheitlichen Gründen von ihrem Ehrenamt zurück. Mit Roswitha Noerl, die viele Jahre im Marktrat saß und außerdem als Gleichstellungsbeauftragte tätig ist, hat der Markt Donaustauf eine Nachfolgerin gefunden. Bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus dankte nun Bürgermeister Jürgen Sommer den zwei scheidenden Seniorenbeauftragten und begrüßte die Nachfolgerin.

Gedanken hat sich aparte Seniorin bereits im Vorfeld gemacht und schon einige Ideen im Kopf, wie sie die Seniorenarbeit in der Gemeinde bereichern möchte. Sie habe vor, monatlich einmal eine Sprechstunde im Bürgerhaus im Raum des Tourismusvereins anzubieten. Als Termin schlug sie den ersten Dienstag im Monat von jeweils 15 bis 17 Uhr vor. Im April wolle sie erstmals die Sprechstunde abhalten, sagte Noerl weiter. Die lebhafte Seniorenbeauftragte stellt gleich noch weitere Ideen vor: Sie wolle nach Ostern einen Ausflug nach Auerbach zum Jagawirt anbieten. Dies solle eine Nachmittagsfahrt mit Kaffee und Brotzeit werden, warb Noerl.

Erreichbarkeit

  • Sprechstunden:

    Ab April finden diese am ersten Dienstag im Monat von 15 bis 17 Uhr im Bürgerhaus statt.

  • Info:

    Zu erreichen ist die Seniorenbeauftragte unter der Telefonnummer (0151) 56282905.

  • Ausflug:

    Nach Ostern soll es einen Ausflug nach Aumbach zum Jagawirt geben. Abfahrt soll um 13 Uhr sein.

Mittagstisch ausrpobieren

Sie schielt auch ein wenig auf ihre Heimat- und Donaustaufs Nachbargemeinde Tegernheim. Denn dort hat der Beauftragte für Seniorenangelegenheiten Roberto Mazzotta vor kurzem einen gemeinsamen Mittagstisch ins Leben gerufen (MZ berichtete). Sie könne sich gut vorstellen, dies auch in Donaustauf auszuprobieren, sie habe da schon ein Lokal dafür im Kopf, kündigte die Seniorenbeauftragte an. Vortrage und Informationsveranstaltungen mit Themen, die für die älteren Gemeindebürger interessant seien, wolle sie zudem anbieten, zählte sie weiter auf.

Bürgermeister Sommer zeigte sich von den Vorschlägen begeistert. Wenn sich Noerl dem gesellschaftlichen Aspekt widmen werde, gebe es ja die Nachbarschaftshilfe, die bei der einen oder anderen Schwierigkeit, die das zunehmende Alter mit sich bringe, einspringen könne. Er halte es für sehr wichtig, den älteren Menschen Möglichkeit anzubieten, etwas gemeinsam zu unternehmen. Er freue sich, dass mit Roswitha Noerl jemand gefunden worden sei, der das Ehrenamt der Seniorenbeauftragten sicherlich ebenso gut ausfülle, wie ihre beiden Vorgänger dies getan hätten, hob der Rathauschef hervor. Im Markt Donaustauf werde allerhand für Senioren angeboten. Neben den Seniorennachmittagen, die gemeinsam von Gemeinde und Pfarrei angeboten werden, gebe es zusätzlich Seniorentreffen, die von der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach angeboten würden und außerdem das „Senioren-Café“ des SV Donaustauf, zählte Sommer auf. Er dankte Noerl für die Bereitschaft, das Amt der Seniorenbeauftragten zu übernehmen.

Großen Beitrag geleistet

Zuvor hatte Bürgermeister Sommer Noerl ihre Bestellungsurkunde zur Seniorenbeauftragten überreicht und die beiden scheidenden Seniorenbeauftragten Lauberger und Wätzold aus dem Ehrenamt verabschiedet. Sie hätten in den vergangenen zehn Jahren einen großen Beitrag geleistet und vielen älteren Mitbürgern durch ihre Beratung beispielsweise ermöglicht, weitgehend eigenständig zu leben. Lauberger und Wätzold berichteten, dass mit Einführung der Beratungsstelle für Senioren im Landratsamt der „Zulauf“ zu den Sprechstunden weniger geworden sei und sie ihre Aufgabe auf andere Hilfen verlagert hätten. Zum Abschied gab es ein Präsent.

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