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Versammlung

Jäger kritisieren Wild-Camper

Bürgermeister lobt Jagdgenossen für gute Zusammenarbeit.
Theresia Luft

Die Jagdgenossen schauen sich die Karte des Jagdkatasters an.Foto: Luft
Die Jagdgenossen schauen sich die Karte des Jagdkatasters an.Foto: Luft

Donaustauf.Die Mitglieder der Jagdgenossenschaft Donaustauf trafen sich zur Jahresversammlung im Gasthaus Burgfrieden. Vorsitzender Hubert Reisinger kündigte an, sich mit der Sarchinger Jagdgenossenschaft kurz zu schließen, um die schlechten Wege beidseits des Damms auf der Sarchinger Seite auf Vordermann zu bringen. Zum Thema Verbissgutachten gab Reisinger bekannt, dass der Verbiss zu hoch sei. Die Abstimmung darüber ergab jedoch, dass der Abschlussplan so bleiben soll, wie er ist und für Rehwild nicht erhöht werden soll. Ein Anliegen war es Reisinger, in Bezug auf das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ zu erwähnen, dass beispielsweise im Fürstengarten die Rasenflächen nicht so kurz gehalten werden sollten. Auch am Damm und bei den Bewässerungsgräben sollte das Gras stehengelassen werden, dadurch entstehen Flächen, die der Tiervielfalt zuträglich wären. Bürgermeister Jürgen Sommer entgegnete, dass der Fürstengarten ein eingetragenes Naturdenkmal sei und sobald das Gras etwas höher stehe, würden sich bei ihm die Beschwerden häufen. „Es gibt Flächen, die wir wachsen lassen. Trotzdem müsse in der Bevölkerung zu diesem Thema ein Umdenken stattfinden“, mahnte Sommer.

Weiterhin seien die wilden Camper im Sommer entlang der Donau ein Problem, wie Reisinger ausführte. Er regte an, eine neue Beschilderung mit der Aufschrift „Zelten, Campen und offenes Feuer sind verboten. Zuwiderhandlung wird zur Anzeige gebracht“. aufzustellen. Jagdpächter Ewald Eigenstetter gab in seinem Bericht an, den Drei-Jahresabschlussplan für Rehe voll erfüllt zu haben. Als Problem nannte Eigenstetter die immer wieder freilaufenden Hunde im Jagdgebiet. Dem Antrag Eigenstetters auf eine Verlängerung der Jagdpacht um weitere neun Jahre von 2020 bis 2029 wurde nach einer schriftlichen Abstimmung zugestimmt. Für das 400 Hektar große Gebiet gibt es aktuell einen digitalen Jagdkataster, wie Reisinger mitteilte. Er legte den Jagdgenossen eine überarbeitete Karte vor. Bürgermeister Sommer dankte den Mitgliedern der Jagdgenossenschaft für die gute Zusammenarbeit und für ihr offenes Ohr für die Belange der Gemeinde. (llt)

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