MyMz
Anzeige

Wahl

Jürgen Sommer tritt wieder an

Die SPD gibt in Donaustauf als erste Fraktion den Bürgermeisterkandidaten bekannt. Die anderen sind noch in Wartestellung.
Von Petra Schmid

Jürgen Sommer wirft seinen Hut erneut in den Ring.  Foto: Petra Schmid
Jürgen Sommer wirft seinen Hut erneut in den Ring. Foto: Petra Schmid

Donaustauf.Nachdem nun feststeht, dass am 15. März 2020 Kommunalwahlen stattfinden, richtet sich auch die SPD in Donaustauf in Richtung Wahltermin aus. In einer Pressemitteilung erklärte sich SPD-Ortsvorsitzender und Bürgermeister Jürgen Sommer zu seiner Zukunft. Demnach habe er in einer Vorstandssitzung gesagt: „Ja, ich kandidiere wieder!.“

Sommer berichtete den Vorstandsmitgliedern, dass er noch viel vorhabe für Donaustauf: „Wir brauchen eine neue Schule. Die Kinderbetreuung muss mit einem weiteren Kindergarten auf gute Füße gestellt werden. Die Kanalsanierung muss konsequent angegangen werden, ebenso die Sanierung und Erweiterung der bestehenden Sporthalle an der Regensburger Straße“, betonte er. Sommer erklärte, dass er weiter für die Menschen in Donaustauf und Sulzbach arbeiten wolle – „zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürgerinnen und Bürger“.

Investitionen der vergangenen Jahre tragen jetzt Früchte, blickte der Bürgermeister auf die Situation in Donaustauf. „Der Anbau an die Kinderkrippe ist fertig. Der Sportverein Donaustauf konnte kürzlich für das Josef-Kienast-Haus Richtfest feiern. Planung und Umsetzung von Baugebieten schlagen sich im Wachstum der Bevölkerung nieder“, fasste Sommer zusammen. Die finanzielle Lage der Kommune sei als gut zu bezeichnen. So sei es nun möglich, in den kommenden Jahren zahlreiche Projekte abzuschließen und einige neue auf den Weg zu bringen.

Kinderbetreuung wichtig

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD in Donaustauf und Fraktionssprecherin im Marktrat, Ursula Hildebrand, begrüßte Sommers Entscheidung: „Aus meiner Sicht gibt es keinen besseren Kandidaten“, betonte sie. Jürgen Sommer habe bewiesen, dass er in der Lage sei, die Menschen zusammenzubringen, um das Beste für Donaustauf und Sulzbach zu erreichen, argumentierte Hildebrand. In den vergangenen elf Jahren seien viele Projekte angestoßen und auch abgeschlossen worden. Es gebe aber noch so manches zu tun: „Besonders wichtig ist die Betreuung unserer Kleinsten – von der Kinderkrippe an über den Kindergarten bis hin zur Schule stand und steht noch einiges an“, erklärte Hildebrand.

Das schlug sich im Anschluss an die Aussprache in einem einstimmigen Votum des Vorstandes nieder, Sommer den Mitgliedern als Bürgermeisterkandidat vorzuschlagen. Wann die Nominierungsversammlung stattfinden wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht fest.

CSU will sich bald äußern

Die anderen Fraktionen im Donaustaufer Markt halten sich momentan noch bedeckt. Auf Nachfrage sagte derzeitige 3. Bürgermeisterin Brigitte West, dass sich die „Unabhängige Liste/Die Grünen“ noch nicht zur Kandidatenkür äußern wolle. Man melde sich rechtzeitig im Herbst zur Kandidatenaufstellung, sagte sie weiter. Die CSU wartet nicht mehr so lange. Zum jetzigen Zeitpunkt könne er zwar noch nichts sagen, erklärte 2. Bürgermeister und CSU-Ortschef Wolfgang Weigert. Doch am Freitag finde die Jahresversammlung statt. Da könne er der Mitgliederentscheidung nicht vorgreifen, hob Weigert hervor. (mz/lps)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht