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Kultur

Max und Pille begeisterten ihre Fans

Die Kabarettisten boten vor ausverkauftem Haus ihr zweites Programm. Dabei nahmen sie sich auch selbst auf die Schippe.
Von Petra Schmid, MZ

  • Die Musikkabarettisten Max und Pille begeistern in der Donaustaufer „Kupferpfanne“ mit ihrem Sommerkabarett. Foto: Petra Schmid
  • Pille schlüpft in viele Rollen Foto: Petra Schmid
  • Max mitten im Publikum Foto: Petra Schmid
  • Max und Pille begeisterten mit ihrem Sommerkabarett Foto: Petra Schmid
  • Max und Pille in Aktion Foto: Petra Schmid

Donaustauf.Die zwei jungen Kabarettisten sind längst kein Geheimtipp mehr. Bei ihrem Sommerkabarett kürzlich im lauschigen Garten der „Kupferpfanne“ reichten die vorhandenen Sitzplätze für die vielen Besucher nicht aus. Zusätzliche Freisitze wurden extra für den Sommerabend mit „Max und Pille“ geschaffen.

Bereits zum vierten Mal luden die zwei jungen Künstler ein. Sie präsentierten ihr zweites Programm „Beim Anschlag – MAXimal, aber nur mit PILLE“ auf. Umschrieben ist es mit „Alles, was zu dumm ist, um gesprochen zu werden, wird gesungen.“ Streng nach diesem Motto von Voltaire, präsentierte das Regensburger Klavierkabarettduo Max und Pille (Max Rädlinger und Philipp Artmann) ihr zweites Programm.

Lieder an die Frauen und die Liebe

So wie es ihnen gebührt, stellten sich Max und Pille musikalisch vor. Sie hätten rund zwei Kilo ihres Programms mitgebracht und wollten dies nun verteilen, kündigten sie an. Betont locker und heiter ging es gleich zu Beginn zur Sache. Pille sei 1,73 Meter und tatsächlich etwas gewachsen und beim „strammen“ Max würden derzeit sogar die Töne stimmen, nahmen sie sich gegenseitig auf die Schippe. Es liege ihnen am Herzen ihr Publikum zu faszinieren, amüsieren, animieren, imponieren und zu „verviren“ (von Virus) Außerdem seien sie stolz wie Eltern versicherten sie: „Wir lieben unsere neue Soundanlage.“

Max und Pille scheinen Glück bei den Frauen zu haben. Während des Abends präsentierten sie Liebeslieder angefangen von der romantischen Ballade über den frechen Song bis hin zum hippen Rap, gewidmet der jeweiligen Frau fürs Leben, die sie abwechselnd gerade mal wieder fanden. Im richtigen Leben sind sie allerdings bereits vergeben.

Eifersüchtig sollte Maxens Freundin allerdings nicht sein, er verriet nämlich, dass er sich bereits sehr früh verliebt habe und dieser Liebe immer noch seine Leidenschaft gehöre – allerdings offenbart sie sich dann als sein Klavier. Aber nicht nur den Frauen und der Liebe widmeten sich Max und Pille, sie nahmen auch das eigene Geschlecht aufs Korn.

Ihr Lied über das Navi und den männlichen Orientierungssinn regte zu allerhand heiteren Gesprächen während der Pause an. Auch ihre spezielle Sicht auf die Schöpfungsgeschichte, in der Max Gott Vater gibt, hatte die Lacher auf ihrer Seite mit „Gott zeigte, was er kann und erschuf zuerst den Mann.“

Ohrwürmer für die Fans

Für die Fans der ersten Stunde gab es auch einige Lieder aus dem ersten Programm. „Arche Noah“ und „Mathe“ sind beliebte Ohrwürmer und wurden teilweise begeistert mitgesungen. Sie hielten es alle beide mit Udo Jürgens, der einmal sagte, dass ein Leben ohne Musik für ihn nicht denkbar sei, erklärten Max und Pille.

Die Musik und der Gesang hielten jung, sagte Max weiter und führte als Beispiel den Kirchenchor an, welchen Rädlinger als Donaustaufer Kirchenmusiker leitet. Zur Werbung hielt Pille ein entsprechendes Plakat hoch und lud zu einer der nächsten Proben ein.

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