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Unterhaltung

Max und Pille hauen auf den Putz

Das Duo begeistert in Donaustauf mit Mimik, Witz und viel Gesang. Die Künstler haben den Sprung auf die Bühne geschafft.
von Petra Schmis, MZ

Max und Pille strahlen auf der Bühne eine gehörige Portion Witz aus.
Max und Pille strahlen auf der Bühne eine gehörige Portion Witz aus. Foto: Schmid

Donaustauf. Am verschmitzten Lächeln und dem unschuldigen Blick ist es den beiden jungen Künstlern sofort anzusehen – die haben es „faustdick“ hinter den Ohren. Schon nach dem ersten Lied des Kabarett-Duos „Max und Pille“ war das Publikum restlos begeistert.

Locker, flockig stellte sich die zwei jungen Kabarettisten musikalisch vor und nahmen sich selber ein wenig dabei auf die Schippe. „Der junge Bursche mit der Brille – das ist Artmann Pille“, sang Max Rädlinger aus voller Brust und deutete lachend auf seinen Freund. Während Pille die Konzertbesucher aufforderte: „Seien sie nachsichtig!“ Max habe die Stücke für Orgel und Gesang ausgelegt und sie kurzfristig auf Klavier umgeschrieben, scherzte er.

Froh und heiter sind die zwei Musiker und Sänger wohl von Natur aus. Sie strahlen nicht nur auf der Bühne eine gehörige Portion Witz aus, sondern gehen eben so fröhlich durch das Leben. Zumindest wurde beim Gespräch mit der MZ-Reporterin gehörig gelacht. Alleine die Frage, warum im neuen Programm „Bis zum Anschlag – Maximal, aber nur mit Pille“ Frauen so eine große Rolle spielen, entlockte anfangs jeweils ein breites Grinsen. Auf die Detailnachfrage, ob es nun daran liege, dass sie die Traumfrau schon gefunden hätten oder ob dies quasi Erfahrungsberichte der zwei jungen Männer seien, gab es dann eine Antwort: „Wir haben die Frau unserer Träume schon gefunden“, sagte Pille und Max fügte hinzu: „Sie sind jeweils unsere Musen!“

Was man bei der Partnersuche und überhaupt so im Leben erlebe, finde sich in ihren oft frechen, lustigen Texten der Kabarett-Stücke wieder, erklärte Pille. er gibt auf der Bühne oft den vorlauten, schnoddrigen oder coolen oder lustigen Typen. Unvergessen bei den Fans seine Paradenummer mit der blonden „Gretchen-Perücke“ oder als gequälten Sportler. Max hingegen ist der smarte, scheinbar ruhige, der dann gehörig auf den Putz haut. Zu seiner ersten großen Liebe seines Lebens – dem Klavier, dem er übrigens immer noch die Treue hält, gesellt er gelegentlich auch mal Akkordeon oder Trompete. Pille’s Freundin Patrizia war diesmal übrigens auch wieder unter den Gästen. Sie betreut Licht- und Tontechnik. Im vorigen Jahr durfte ihr Mopsmädchen „Lotte“ beim Konzert dabei sein. Da die kleine Hundedame den beiden Künstlern allerdings mit ihrer Vorliebe für das Lied „Arche Noah“ die Schau stahl, habe sie diesmal zuhause bleiben müssen, scherzte Pille.

Aber Lotte sei immer noch Max und Pille’s Fan und habe sogar ein neues Lieblingslied, plauderte Patrizia aus. Es seien wohl die lustigen Grimassen, die Pille beim Singen von der „Schöpfungsgeschichte“ mache, plauderte das Frauchen aus. Ob Max denn auch ein so musikalisches Haustier wie Lotte habe? „Na ja, eine Katze, ich arbeite aber erst noch an der musikalischen Grundausbildung“, sagte Max augenzwinkernd. Kabarett und Kirchenmusik, wie lässt sich das vereinen? „Ganz einfach“, erklärte Max und weiter: „Das eine ist das der Ausgleich für das andere. Beides gehört für mich einfach dazu“.

Zuvor kam das Publikum beim rund 90 Minuten langen Programm aus dem Lachen und Applaudieren nicht mehr heraus. Die nächste Gelegenheit ist am 26. September im Gasthaus Goss Deuerling.

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