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Begegnung

Neujahrsempfang eröffnete das Jahr

Der Markt Donaustauf lud die Bürger zu Gesprächen.
Von Petra Schmid

Festredner Dr. Martin Balle trug sich ins Goldene Buch ein.  Foto: Petra Schmid
Festredner Dr. Martin Balle trug sich ins Goldene Buch ein. Foto: Petra Schmid

Donaustauf.Traditionell in den ersten Januarwochen findet nunmehr seit mehr als zehn Jahren der Neujahrsempfang des Markts Donaustauf statt. Längst ist er zu einer festen Einrichtung zu Jahresbeginn in der Walhalla-Gemeinde geworden. In den vergangenen Jahren verpflichtete Bürgermeister Jürgen Sommer eine ganze Reihe von Festrednern. Beispielsweise Landtagspräsidentin Barbara Stamm, IHK-Präsident Peter Esser, Bischof Rudolf Voderholzer, Prof. Dr. Heinrich Oberreuter und der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg und Vize-Präsident des Deutschen Städtetages, Dr. Ulrich Maly, standen bereits am Rednerpult. Im vergangenen Jahr besuchte Manfred Weber, Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament, den Neujahrsempfang im Bürgersaal in Donaustauf. Verleger Dr. Martin Balle rundete heuer den Reigen der Festredner ab.

In seiner Ansprache, die stark philosophisch geprägt war, spannte er den Bogen von seinen Erfahrungen als Sozialarbeiter in New York bis hin zu seiner engen Freundschaft mit dem Theologen Eugen Biser und beschäftige sich anschließend mit den Medien. Anders als das Internet, wo alles gleich und oft aus einem Reflex heraus in die Welt gepustet werde, biete eine Zeitung Reflexion. Dazu gehöre es auch, sehr genau zu überlegen, was geschrieben und manchmal besser nicht geschrieben werde, betonte der Verleger.

Der stellvertretende Landrat Hans Dechant hatte zuvor das gute Miteinander des Marktes Donaustauf mit dem Landkreis betont. Im vergangenen Jahr sei beispielsweise die Taktung des RVV verbessert worden, führte er an. Auch habe sich kürzlich der Kreistag intensiv mit den Entwicklungsmöglichkeiten der Kommune befasst, als es um den Antrag zum Baugebiet Sulzbach ging, sagte Dechant weiter.

Auch Regensburgs Bürgermeister Jürgen Huber sprach ein kurzes Grußwort. Er hob hervor, dass es seiner Ansicht nach wichtig sei, sich beispielsweise über Erreichtes zu freuen. Regensburg sei eine Boom-Region, aber er habe manchmal den Eindruck, die Menschen wüssten dies gar nicht mehr zu schätzen. Mit Gesprächen in lockerer Runde klang der Neujahrsempfang aus.

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