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Angeln

Teures Fischfoto für Klaus Augenthaler

Das Verfahren gegen den Hobbyangler wurde eingestellt. Der Fußball-Weltmeister muss aber einen vierstelligen Betrag berappen.

Stein des Anstoßes war das Foto vom Fang des 2,20 Meter langen und 65 Kilogramm schweren Riesenwallers. Foto: MZ-Archiv/Heider
Stein des Anstoßes war das Foto vom Fang des 2,20 Meter langen und 65 Kilogramm schweren Riesenwallers. Foto: MZ-Archiv/Heider

Donaustauf. Der Streit um den Fang eines Riesenwallers durch den Fußball-Weltmeister von 1990 und Hobby-Angler Klaus Augenthaler ist abgeschlossen. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg dem Bayerischen Rundfunk am Dienstag mitteilte, wurde das Verfahren gegen den Trainer des Fußball-Landesligisten SV Donaustauf mit Einverständnis Augenthalers und seines Verteidigers gegen die Zahlung einer Geldauflage im unteren vierstelligen Bereich eingestellt.

Genaue Summe nicht benannt

Die genaue Summe wurde nicht genannt. Sie wurde aber bereits gezahlt und ging der Staatsanwaltschaft zufolge an eine gemeinnützige Vereinigung, „deren Ziel Tierschutz“ ist.

Im Sommer hatte sich Fußball-Weltmeister Augenthaler den Zorn von Tierschützern und Anglern zugezogen. Die Tierschutzorganisation Peta zeigte ihn an, weil er beim Fischen im Bayerischen Wald gegen das Tierschutzgesetz verstoßen haben soll. Hobby-Angler Augenthaler hatte einen 2,20 Meter langen Waller gefangen und nach einem eineinhalbstündigen Kampf mit dem 65 Kilogramm schweren Fisch für ein Zeitungsfoto posiert.

Peta sah Verstoß gegen Paragraf 17

Anschließend ließ er den Waller aber wieder frei, was Peta als Verstoß gegen Paragraph 17 der Tierschutzgesetzes wertete, der eine Strafe vorsieht, wenn Wirbeltieren „a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden“ zugefügt werden.

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