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Planung

Anlegestelle für Boote und Imbiss

Die Gemeinde möchte an der Naab eine neue Bootsanlegestelle bauen. Der Bereich der Liegewiese ist hierfür nicht geeignet.
Von Stephan Neu

An der Naab soll eine Bootsanlegestelle gebaut werden, allerdings nicht im Bereich der Liegewiese. Foto: Neu
An der Naab soll eine Bootsanlegestelle gebaut werden, allerdings nicht im Bereich der Liegewiese. Foto: Neu

Duggendorf.Die Gemeinde möchte an der Naab eine neue Bootsanlegestelle bauen. Der Bereich der Liegewiese ist hierfür allerdings nicht geeignet. Bezüglich der Frage, ob dann die Liegewiese nicht trotzdem als Bootsanlegestelle genutzt werde, antwortete Eichenseher, dass man private Kanufahrer nicht aufhalten, gewerblichen Kanuverleihern die Einsetzstelle vorgeben kann. Bürgermeister Thomas Eichenseher stellte in der Gemeinderatssitzung die Planungen des Ingenieurbüros hierzu vor. Es sollen zusätzliche Parkplätze für PKW und ein Stellplatz für Wohnmobile errichtet werden. Weiterhin vorgesehen sind eine Stellfläche für einen Imbissstand und ein entsprechender Freisitz. Für den Transport der Boote wird ein eigens befestigter Weg angelegt, außerdem soll ein Toilettenhäuschen errichtet werden. Die Einrichtungen sollen sowohl Kanufahrern als auch Radfahrern zur Verfügung stehen, da die umzugestaltende Fläche direkt am „Fünf Flüsse Radweg“ liegt.

Bei einer Leader-Förderung beträgt der Zuschuss voraussichtlich 60 Prozent der förderfähigen Kosten. Eine Kostenschätzung liege noch nicht vor. Auf die Frage von Thomas Brenner, ob Radfahrer beim Ausladen der Boote gestört werden könnten, antwortete Eichenseher, dass die Straße hier acht Meter breit sei.

Schließlich wurde vorschlagen, Folgendes zu errichten: Eine Ladestation für E-Bikes, alle Einrichtungen hochwassersicher zu gestalten, den Weg zur Bootsanlegestelle hochwassersicher zu gestalten, den Weg zur Bootsanlegestelle so zu gestalten, dass ein Befahren mit Fahrzeugen ausgeschlossen werden kann. Außerdem sollen Infotafeln zur besseren Orientierung von Radfahrern, Wanderern, Kanufahrern und Bootswanderern angebracht werden. Zur Absicherung des Freisitzes wurden Geländer und Poller zur Absicherung des Freisitzes vorgeschlagen, sie sollen in die Planung mit einfließen.

Die Naab ist ein Bootswanderfluss, für Eichenseher ist das Projekt kein Selbstläufer. Im Verlauf des weiteren Verfahrens könne es zu Widerständen der Fischwirtschaft oder der Anlieger kommen. Außerdem müsse die Naturschutzbehörde beteiligt werden. Weitere Vorschläge, Ideen und Anregungen können vorgebracht werden.

Um in die Änderung des Bebauungsplanes „An der Sandgrube“, mit dem Ziel, drei verschiedene Bauquartiere zu bilden, einzusteigen, war ein Aufstellungsbeschluss des Gemeinderates zur 1. Änderung des „Bebauungsplanes“ im vereinfachten Verfahren (13b) notwendig. Nach Überprüfung des Bebauungsplanes hinsichtlich der Doppelhausgrundstücke wurde festgestellt, dass dieser nicht mehr tragfähig sei. Gleichzeitig soll eine Anpassung an zeitgemäße Bauvorschriften erfolgen. Dabei soll sich der neue Baustil gut in das Gelände und die bestehende Bebauung einfügen.

Außerdem waren noch ein Straßenname sowie die Nummerierung der Hausnummern festzulegen. Als Straßennamen wurden vom Gemeinderat Bgm.-Reindl-Str., An der Sandgrube oder Namen von alten Flurnummern unterbreitet. Zur Nummerierung wurde vorgeschlagen, dass die rechte Straßenseite gerade Nummern erhält. (lsn)

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