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Gemeinderat

Der Friedhof wird nun besser begehbar

Übergang für Rollstuhlfahrer zu hoch: Die Barrierefreiheit beim Friedhof in Duggendorf soll verbessert werden.

Der Friedhof in Duggendorf soll barrierefrei werden. Foto: Archiv/Neu
Der Friedhof in Duggendorf soll barrierefrei werden. Foto: Archiv/Neu

Duggendorf.Bürgermeister Thomas Eichenseher erläuterte in der jüngsten Gemeinderatssitzung die möglichen Maßnahmen aus einer Begehung im Juli. So könnte neben dem Eingangsbereich ein Behindertenparkplatz ausgewiesen werden.

Positiv wurde der breite Eingang im Eingangsbereich bewertet. Negativ hingegen sei der Übergang für Rollstuhlfahrer, der zu hoch ist. Hier habe man zwischen vier und zehn Zentimeter Höhenunterschied. Die Schließanlage der Türe sei zu streng eingestellt. Um Kosten zu sparen, wurde vorgeschlagen, das Tor nicht abzuschneiden, sondern in der Höhe zu versetzen.

Türschließer leichter einstellen

Die Türschließer können außerdem leichter eingestellt werden. Franz Gehr ergänzte, dass eine elektrische Lösung ca. 5000 bis 6000 Euro kostet und daher nicht sinnvoll ist. Ernestine Pöppl rät vom Einbau von Schotter ab, da man auf Schotter nur schwer fahren könne. Durch den Einbau eines Pflasterbelages mit ca. einem Meter Breite könnte der Höhenunterschied angepasst werden. Der Weg zur Grüngutlege soll mit einem Rasengitterunterbau ausgelegt werden. Eine Überdachung der Grüngutlege wird ebenfalls angestrebt. Die öffentliche Toilette ist derzeit nicht behindertengerecht. Für Josef Mandl gehört die öffentliche Toilette in den Pfarrgarten. Eichenseher entgegnete, dass es keine öffentliche Toilette für die Gemeinde, sondern nur für den Friedhof werden soll. Um hier Abhilfe zu leisten, wurde vorgeschlagen, die Wand zwischen den zwei bestehenden Toiletten zu entfernen, damit diese behindertengerecht umgebaut werden kann. Die Ruhebänke sollten für Senioren höher sein und Armlehnen bekommen. Weiterhin wurde festgestellt, dass der geplante Stellplatz der Ruhebänke vor den Urnenwänden nicht sinnvoll ist, da laut Josef Mandl die Bank bei einem Urnenbegräbnis stört. Der Standort sollte um 90 Grad nach links gedreht werden. Dies soll aber noch geprüft werden. Es gibt zwar mehrere Wasserentnahmestellen, diese müssten jedoch durch einen befahrbaren Boden angepasst werden. Die Entnahmemöglichkeit sollte auch durch einen Schlauch möglich sein. Eine Abstellmöglichkeit für die Gießkannen zum leichteren Befüllen sollte ebenfalls vorhanden sein.

Den Übergang erleichtern

Der Übergang vom alten zum neuen Friedhof müsste für Rollstuhlfahrer und Rollatorfahrer erleichtert werden. Durch Anpassung der Steigung auf einer Seite soll der Weg angeglichen werden. Da die Verbesserungsvorschläge eine eigene Maßnahme im neuen Haushalt werden, sollen nun zuerst die Kosten ermittelt werden, dann wird nochmal über die Machbarkeit der Maßnahme gesprochen.

Die Bürgerversammlung für Duggendorf ist am 13. November im Florianstüberl der Feuerwehr und die Bürgerversammlung in Wischenhofen am 21. November im Gasthaus Hummel. Der Schwarzdeckenbau für den Asphalteinbau im Baugebiet Duggendorf mit der Tragschicht ist am 7. November und am 8. November geplant.

Die Beprobung von vier weiteren Haufwerken des Aushubs im Baugebiet „An der Sandgrube“ haben keine maßgeblichen Belastungen ergeben. Das Material sei mit Z1.0 einzustufen und damit zu den Leistungsverzeichnispreisen abgefahren worden. Somit entstehen hier keine Mehrkosten. Die Bauplätze im Baugebiet „An der Sandgrube“ werden entsprechend einer erstellten Tabelle vergeben. Sofern Bauplätze nicht allein durch die erreichten Punkte vergeben werden können, entscheidet das Los. (lsn)

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