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Bürgerversammlung

Duggendorf wird wachsen

65 Bauparzellen will die Gemeinde 2019 schaffen. Der Wertstoffhof soll im nächsten Jahr modernisiert werden.
Von Stephan Neu

Die Senioren nutzen ihren Gemeindebus für Einkaufsfahrten nach Kallmünz. Fotos: Neu
Die Senioren nutzen ihren Gemeindebus für Einkaufsfahrten nach Kallmünz. Fotos: Neu

Duggendorf.Die Gemeinde noch lebenswerter machen, unter diesem Motto ist Bürgermeister Thomas Eichenseher in seine zweite Amtsperiode gestartet. Vier Jahren später scheint er auf dem richtigen Weg zu sein, wenn man die Reaktionen in der Bürgerversammlung im Florianstüberl sieht. Keine Kritik, keine ausgefallenen Wünsche, die Bürger scheinen zufrieden zu sein.

Mit seiner Powerpointpräsentation erläuterte Eichenseher die finanzielle Lage der Gemeinde, ließ abgelaufene Maßnahmen Revue passieren und gab einen Ausblick auf 2019. Die Einwohnerzahl blieb die letzten drei Jahre konstant zwischen 1576 und 1578. „Das wird sich ändern“, war sich Eichenseher sicher. Schließlich sei man mit dem Baugebiet an der Sandgrube, weiteren Bauparzellen in Wischenhofen Nord, Neuhof Mitte, am Duggendorfer Friedhof oder Hochdorf Süd und der geplanten Erweiterung des Baugebietes „Am Mittelberg“ in Duggendorf gut für die Zukunft aufgestellt.

Hohe Nachfrage nach Bauland

65 Bauparzellen sollen entstehen. Hier ist es Eichenseher besonders wichtig, dass die junge einheimische Bevölkerung Möglichkeiten hat, in der Gemeinde zu bleiben. Die hohe Nachfrage bestätige die Gemeinde, die Schaffung weiterer Bauparzellen voranzutreiben. 12 der 27 Bauplätze seien An der Sandgrube bereits verkauft, für drei Bauplätze gebe es zehn Bewerber.

Durch den Zuzug verspricht sich Eichenseher aufgrund der Erhöhung der Einkommenssteuer mehr finanziellen Spielraum. Die Spielplätze sollen modernisiert werden. Leider gebe es Lieferschwierigkeiten beim Spielplatz am Gemeindezentrum. Im Frühjahr möchte man hier startklar sein.

„Die Verlegung des Sportgeländes in Duggendorf an die Staatsstraße wird ein langwieriges Projekt.“

Thomas Eichenseher, Bürgermeister Duggendorf

Der erdgebundene DSL-Ausbau ist vorläufig abgeschlossen. Eichenseher möchte neue Technologien abwarten, um vielleicht die eine oder andere Verbesserung zu schaffen. „Die Verlegung des Sportgeländes in Duggendorf an die Staatsstraße wird ein langwieriges Projekt“, so Eichenseher.

Für den Weihnachtsmarkt am 16. Dezember hat man drei eigene Buden angeschafft, weitere Buden sollen folgen. Mit dem neuen Feuerwehrauto LF 10 möchte Duggendorf Atemschutzstützpunkt in der Gemeinde werden, was jedoch hohe finanzielle Investitionen mit sich bringe. Hochdorf bekommt ebenfalls ein neues TSF Logistik-Fahrzeug. Besonders stolz war Eichenseher auf seinen neuen Gemeindebus, der von den Senioren eifrig für Fahrten in die umliegenden Gemeinden und auch von den Kindergartenkindern genutzt wird.

Probleme mit parkenden Autos gibt es laut Bürgermeister am Gemeindezentrum bei Veranstaltungen.

Der Wertstoffhof soll im nächsten Jahr modernisiert werden.
Der Wertstoffhof soll im nächsten Jahr modernisiert werden.

„Da stehen schnell mal 50 Autos da und blockieren die Feuerwehr, die im Notfall schnell ausrücken muss“, beklagten Mitglieder der Feuerwehr. Eichenseher möchte das Problem lösen, indem er den angrenzenden Bolzplatz als Parkplatz nutzt.

Fest eingeplant hat Eichenseher die Erweiterung des Wertstoffhofes. Hier sollen die Grüngutcontainer versenkt werden, um den Zugang zu erleichtern und eine Rundumfahrt zu ermöglichen. Auch eine neue Containerstellfläche soll geschaffen werden. In diesem Zuge soll eine Kfz-Halle an den Bauhof angebaut werden.

Hütgasse liegt „auf Eis“

Der Eingangsbereich des Friedhofs wird ausgebaut. Aufgrund der politischen Entwicklung zum Straßenausbaubeitrag sei die Sanierung der Hütgasse erneut verschoben worden. Aktuell gebe es keine stichhaltigen Hinweise zu den Entschädigungszahlungen für die Gemeinden. Mit der Regierung der Oberpfalz habe man einstweilen geklärt, dass sich der prozentuale Zuschuss voraussichtlich auf die bisherigen Anliegeranteile erweitern werde. Bis die Verhandlungen zum Ausgleich für die Straßenausbaubeitragssatzung abgeschlossen sind, soll das Projekt „auf Eis“ liegen.

„Da stehen schnell mal 50 Autos da und blockieren die Feuerwehr, die im Notfall schnell ausrücken muss.“

Mitglieder der Feuerwehr

Die Sanierung des Mischwasserkanals soll 2019 unabhängig davon aber umgesetzt werden. Eichenseher möchte einmal wöchentlich eine Busverbindung zwischen den Ortsteilen untereinander und nach Kallmünz – unabhängig vom Gemeindebus – schaffen.

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