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Duggendorf
Dienstag, 18. September 2018 28° 1

auszeichnung

Duggendorfs Feuerwehr ehrt wackere Damen

Die Frauenlöschgruppe von 1997 bekam Urkunden.

Die Feuerwehrdamen der ersten Stunde mit Alexandra Schnaus (links) und Thomas Eichenseher (rechts) Foto: Neu
Die Feuerwehrdamen der ersten Stunde mit Alexandra Schnaus (links) und Thomas Eichenseher (rechts) Foto: Neu

DUGGENDORF.Alexandra Schnaus, seit einem Jahr Vorsitzende der Feuerwehr, ließ bei der Jahresversammlung nicht nur das abgelaufene Jahr Revue passieren, sondern blickte auch auf ihre 20-jährige Zeit als Schriftführerin zurück. Sie merkte an, dass es im letzten Jahr keine Kündigung gab und man aktuell 235 Mitglieder habe.

Im gesellschaftlichen Bereich habe man neben der Teilnahme an Kirchenfesten auch an vielen Vereinsveranstaltungen teilgenommen. Die Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern während des Jahres, ohne die manche Veranstaltung nicht zu bewältigen wäre. Bei der Durchsicht der alten Unterlagen fiel ihr auf, dass es ab 1977 eine Frauenfeuerwehrgruppe gab. Die Übungen hielten damals Emmeram Iberl und Otto Dechant ab. Anna Iberl, Anna Dietrich, Angelika Hofmann, Mariele Eichenseher, Rosmarie Siebauer, Annemarie Dietrich, Karolina Fiederer und Erika Jobst, die Damen der ersten Stunde, wurden nun mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Kommandant Josef Koller berichtete von 19 Einsätzen und 223,5 Einsatzstunden, darunter 16 technische Hilfeleistungen, zwei Verkehrsunfälle und eine Brandbekämpfung. Die Verkehrsunfälle betrafen zweimal Kollisionen von Motorradfahrern mit Pkw in Duggendorf und Gessendorf. Die Hilfeleistungen gingen von Straßenabsicherungen bis hin zur Unterstützungen bei Hausnotrufen bzw. Hubschraubereinsatz und Bergung eines abgestürzten Radfahrers. Die Brandbekämpfung betraf einen Brand in einer Schreinerei in Haidberg.

Da eine Neubeschaffung eines Einsatzfahrzeuges ansteht, wurden verschiedene Fahrzeuge besichtigt. Das Leistungsabzeichen Löschabzeichen absolvierten elf Personen. Jugendwart Ralf Schnaus berichtete von den Aktivitäten der elf Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr. Insgesamt gab es 29 Treffen, darunter standen die Besichtigung der Flughafenfeuerwehr in Nürnberg, die Teilnahme am FFW-Kinderfest, eine 24h-Übung, etc. auf dem Programm. Das Jugendleistungsabzeichen absolvierten acht und den Wissenstest zehn Teilnehmer. Ralf Schnaus bedankte sich bei der Gemeinde für die Bereitstellung des Gemeindebusses zur Fahrt nach Nürnberg und seinem Stellvertreter Simon Gleixner für die Unterstützung bei den Ausbildungen. Bürgermeister Thomas Eichenseher betonte die Notwendigkeit der vier eigenständigen Feuerwehren im Gemeindegebiet, da es aus räumlicher und struktureller Lage der Gemeinde notwendig sei, diese zu erhalten. Kreisbrandmeister Josef Pretzl lobte die Aktiven für den Einsatz und den hervorragenden Ablauf bei der Brandbewältigung in Haidberg. Nachdem 2021 das 150-jährige Jubiläum ansteht, stimmten die Mitglieder über einen größeren Rahmen der Feierlichkeiten ab, gefeiert wird vom 2. bis 4. Juli 2021. (lmn)

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