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Aktionswoche

Feuerwehren retten Kinder aus Schule

100 Aktive von sieben Feuerwehren probten das Zusammenspiel für den Ernstfall an der Wolfsegger Schule.
Eva Bleicher

Sehr realistisch rückten an die 100 Einsatzkräfte an, um den angenommenen Brand in der Grundschule Wolfsegg zu löschen und vermisste Personen aufzufinden. Foto: Bleicher
Sehr realistisch rückten an die 100 Einsatzkräfte an, um den angenommenen Brand in der Grundschule Wolfsegg zu löschen und vermisste Personen aufzufinden. Foto: Bleicher

Wolfsegg.Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Duggendorf, Hainsacker, Heitzenhofen, Lappersdorf, Pettendorf und Steinsberg probte die Feuerwehr Wolfsegg unter Leitung von Kommandant Sebastian Bach den Ernstfall an und in der Grundschule. Nachdem um 18.30 Uhr der „Alarm“ mit den Alarmstichworten „Brand Grundschule Wolfsegg, mehrere Personen im Gebäude“ ausgelöst wurde, rückten innerhalb weniger Minuten etwa 100 Feuerwehrleute an.

Im ersten Einsatzabschnitt wurde die Feuerwehr Wolfsegg zur Brandbekämpfung und Personenrettung von der Kirchstraße aus eingesetzt. Den zweiten Einsatzabschnitt vom Pausenhof der Schule übernahmen die Einsatzkräfte aus Steinsberg, Heitzenhofen und Pettendorf. Die Betreuung der Atemschutzträger hatte die Feuerwehr Hainsacker inne. Der Feuerwehr Duggendorf oblag die Organisation des Sammelplatzes „Personenrettung“. Sie betreute also alle geretteten Personen und übernahm die Erstversorgung der „Verletzten“. Vor allem die Feuerwehr Lappersdorf sorgte mit ihrer Drehleiter bei den vielen kleinen und großen Zuschauern der Großübung für Aufsehen. Innerhalb von 20 Minuten war der Brandherd, der sich fiktiv im Heizraum der Schule befand, unter Kontrolle. Alle Schüler konnten aus ihren Verstecken zügig geborgen und am Sammelplatz den Eltern übergeben werden. Auch Kreisbrandmeister Josef Pretzl zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf der sehr realistischen Übung.

Im Anschluss wurde der Übungsverlauf mit den zuständigen Gruppenführern kurz besprochen. Stolz zeigte sich auch der Wolfsegger Bürgermeister Wolfgang Pirzer, der die Übung ebenso verfolgte, auf die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren. Im Anschluss waren die Feuerwehrkameraden dann im Gerätehaus zu einer Brotzeit eingeladen.

Im Gespräch mit der Mittelbayerischen lobt auch Kreisbrandmeister Josef Pretzel die beteiligten Feuerwehren. Seinen Worten zufolge hatten die Führungskräfte der Feuerwehr Wolfsegg die Übung sehr gut vorbereitet. Ein großes Kompliment sprach er auch dem 1. Kommandanten Sebastian Bach aus, der als Einsatzleiter fungierte. Den Aktiven der beteiligten Feuerwehren bescheinigte der Kreisbrandmeister einen sehr routinierten Einsatz. „Vor allem konnte der Atemschutzsammelplatz erfolgreich ausprobiert werden“, erklärte Pretzel. Solche Übungen seien wichtig für die beteiligten Feuerwehren, damit Anfahrt und Ortskenntnis trainiert werden können. Als erfreulich wertete er, dass sich so viele kleine und große Statisten bereit erklärt hatten, mitzuspielen.

Stimmen

  • Sebastian Bach

    (1. Kommandant der Feuerwehr Wolfsegg): „Alles verlief nach Plan, die Wehren haben top agiert! Die Vorarbeit hat sich auf alle Fälle gelohnt.“

  • Tobias Stegerer

    (2. Kommandant): „Alle haben super zusammengearbeitet. Ich freue mich auf weitere Übungseinsätze, um den Teamgeist weiter zu fördern.“

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