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Glasfaser: Leerrohr wird nicht verlegt

Das Bayernwerk möchte zwischen Weichseldorf und Girnitz eine Freileitung durch eine Erdverkabelung ersetzen.

Kein Breitband: Nach Girnitz wird kein Leerrohr für Glasfaserkabel gelegt. Foto: Jan Woitas/dpa
Kein Breitband: Nach Girnitz wird kein Leerrohr für Glasfaserkabel gelegt. Foto: Jan Woitas/dpa

Duggendorf.Die Trasse soll bergauf links der Gemeindeverbindungsstraße gebaut werden. Im Zuge dessen wäre eine Mitverlegung eines Leerrohres für ein Glasfaserkabel möglich. Das lehnte der Gemeinderat in seiner Sitzung aber ab.

Bereits in der Dezembersitzung hatte der Gemeinderat beschlossen, kein weiteres Förderverfahren zum Ausbau von schnellem Internet in die noch nicht erschlossenen Weiler und Ortsteile mehr anzugehen. Nachdem es sich beim Ortsteil Girnitz weitestgehend um ein Sondergebiet zur Wochenendhausnutzung handelt und aufgrund der Grundstücksgrößen mit einer geringen Anschließerquote zu rechnen ist, erscheint aus Sicht von Bürgermeister Thomas Eichenseher der finanzielle Aufwand für die Leerrohrverlegung mit etwa 31 000 Euro nicht gerechtfertigt.

Josef Mandl war der Meinung, dass man hier Geld in die Hand nehmen sollte, zumal die Gemeinde gerade finanziell gut dastehe. Außerdem sei eine Mitverlegung wie in diesem Fall um ein Vielfaches günstiger als eine unmittelbare Verlegung. Mandl wies zudem darauf hin, dass es nicht auszuschließen sei, dass die bestehende Oberlandleitung seitens der Telekom durch die bestehende Vegetation und den fortschreitenden Bewuchs immer wieder beschädigt werde. Eichenseher entgegnete diesen Ausführungen mit dem Hinweis, dass bis zum Jahr 2023 eine flächendeckende LTE-Funkverbindung bis zu 98 Prozent durch die Bundesregierung im Zuge der 5G-Ausschreibung erfolgen werde. Daher ist für ihn eine solche Einzelmaßnahme zur Breitbandanbindung nicht mehr als sinnvoll zu betrachten. Mit 4:8 Stimmen wurde die Mitverlegung eines Leerrohres abgelehnt.

Die 23 Jahre alte Heizungsanlage im Gerätehaus der Feuerwehr Heitzenhofen hat ihren Dienst versagt und muss erneuert werden. Eine Instandsetzung ist nicht mehr möglich. Daher beantragte die Wehr die Kostenübernahme der Sanierung. Die aktuell geschätzten Kosten summieren sich auf 12 000 Euro. Im Gremium war man sich einig, dass man hier helfen sollte, zumal die Feuerwehr eine Pflichtaufgabe der Gemeinde ist und somit eine gesetzliche Verpflichtung zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft und Betriebsfähigkeit bestehe. Dem Antrag wurde zugestimmt, die Verwaltung wurde beauftragt zu prüfen, ob eine KFW-Förderung möglich ist und diese dann zu beantragen.

Reine Formsache war die Bestätigung von Peter Pilz zum Kommandanten der Feuerwehr Heitzenhofen, der in der Dienstversammlung durch die Aktiven der Feuerwehr gewählt und durch Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer bestätigt wurde. Schließlich hatte Eichenseher noch eine erfreuliche Mitteilung, da die Regierung der Oberpfalz ihm mitgeteilt habe, dass seit April die Buslinie 12 mit Start um 22.40 Uhr in Regensburg vom bisherigen Endpunkt Pielenhofen bis nach auf Heitzenhofen verlängert wird. (lsn)

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