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Gemeinderat

Hochdorf soll Funkturm erhalten

Für besseres Mobilfunknetz soll ein 46 Meter hoher Turm gebaut werden. Das wurde in der Gemeinderatssitzung beschlossen.
Von Stephan Neu

Ein Mobilfunkturm soll in Hochdorf gebaut werden. Foto: Jens Büttner/dpa
Ein Mobilfunkturm soll in Hochdorf gebaut werden. Foto: Jens Büttner/dpa

Duggendorf.Um das Mobilfunknetz im Raum Hochdorf zu verbessern, wurde in der Gemeinderatssitzung beschlossen, dem Neubau eines Funkturmes mit einer Gesamthöhe von 46 Metern zuzustimmen. Das Vorhaben überschreitet mit einer Gesamthöhe von 46 Metern die zulässige Höhe für ein genehmigungsfreies Vorhaben deutlich und ist somit nicht mehr verfahrensfrei.

Das Vorhaben befindet sich nicht im Wirkungsbereich eines rechtsgültigen Bebauungsplans und nicht innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils im Innenbereich. Der Funkturm soll im Außenbereich auf einer forst- bzw. landwirtschaftlichen Nutzfläche gebaut werden. Eine Änderung des Flächennutzungsplans wäre somit grundsätzlich erforderlich, in Rückblick auf ein älteres Verfahren der Errichtung eines Umspannwerkes im Markt Kallmünz ist bekannt, dass die untere Bauaufsichtsbehörde des Landratsamtes in solchen Fällen dem Vorhaben trotzdem zustimmt, soweit die weiteren Fachstellen keine Einwände erheben. Die Verwaltung geht somit davon aus, dass eine Änderung des Flächennutzungsplans in diesem Fall vernachlässigt werden kann, so die Ausführungen von Bürgermeister Thomas Eichenseher.

Nach Prüfung der gesetzlichen Normen ist das beantragte Vorhaben aus Sicht der Verwaltung genehmigungsfähig. Die abschließende bauordnungsrechtliche Beurteilung obliegt der unteren Bauaufsichtsbehörde, daher wurde dem Vorhaben zugestimmt.

FFW Heitzenhofen rüstet auf

Eichenseher erläuterte, dass es im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr Wolfsegg sinnvoll sei, dass sich bei der Feuerwehr Heitzenhofen Atemschutzgeräteträger ausbilden lassen. Damit werde die Tageseinsatzfähigkeit in diesem Bereich spürbar verbessert. Durch die bereits verwirklichte Alarmierungsgemeinschaft, auch über das neue „Blaulicht“-System, sei ein sinnvoller Einsatz der Heitzenhofener Geräteträger umsetzbar.

Es haben sich vier Feuerwehrleute bereiterklärt, den Lehrgang zu absolvieren. Dazu brauchen sie auch die notwendige Ausrüstung. Da es sich um eine Neuanschaffung handelt und die Anzüge bis Mitte des Jahres verfügbar sein sollten, wäre eine Beschaffung außerhalb der „normalen“ Ersatzbeschaffungsliste notwendig. Die gesamten Kosten zur Ausrüstung von vier Atemschutzgeräteträgern belaufen sich auf 4852 Euro. Man war sich einig, die Ausrüstung anzuschaffen. Lediglich die Helmlampen (vier Lampen ca. 270 Euro), die bisher nicht Bestandteil der Ausrüstung waren, sind individuell zu beschaffen und werden nicht von der Gemeinde bezahlt.

Bebauungsplan geändert

Auf Grundlage des bestehenden Bebauungsplans „An der Sandgrube“ in Duggendorf wurden verschiedene Änderungen festgelegt. Im Quartier 1 sollen auch Pult- und Flachdächer wie im Quartier 2 zugelassen werden. Beim Pultdach hat eine Südausrichtung zu erfolgen. Im Quartier 2 soll ein flaches Satteldach aufgenommen werden, die Dachneigung wurde auf 10 bis 18 Grad festgesetzt. Bei einem steilen Satteldach ist eine Dachneigung bis 50 Grad zugelassen. Die Traufhöhe wurde mit maximal sechs Metern über dem Urgelände festgelegt. Die Straßenbeleuchtung wird durch das Bayernwerk gebaut. Aktuell wird geprüft, ob eine außerordentliche Gemeinderatssitzung, nur zum Thema Bebauungsplan Sinn macht.

Die Spende der Raiffeisenbank Hemau-Kallmünz über 1000 Euro wird zur Anschaffung von weiteren Weihnachtsmarktbuden verwendet. (lsn)

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