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Politik

Ortsverband für Frauenunion

Naabtalgemeinden Kallmünz, Holzheim, Duggendorf, Pielenhofen, Pettendorf und Wolfsegg haben sich zusammengeschlossen.
Von Stephan Neu

Bettina Willamowski führt den Ortsverband.  Foto: Stephan Neu
Bettina Willamowski führt den Ortsverband. Foto: Stephan Neu

Duggendorf.Frauen zur Mitarbeit in der Politik zu motivieren, gesellschaftlich etwas auf die Beine zu stellen, das haben sich elf politisch interessierte Frauen aus dem Naabtal gedacht und sind zu dem Entschluss gekommen, den 21. Ortsverband der Frauenunion im Landkreis Regensburg zu gründen.

Der Zusammenschluss reicht von Pettendorf und Wolfsegg über Pielenhofen nach Duggendorf über Holzheim bis nach Kallmünz. Die Idee zum neuen Ortsverband wurde von Thomas Eichenseher, Bürgermeister in Duggendorf, Hans Rinner, CSU-Ortsvorsitzender in Kallmünz, und Bettina Willamowski, Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat in Pielenhofen, nach intensiven Sondierungsgesprächen geboren. Nach dem Motto „sich austauschen, sich helfen, kreative Ideen schaffen und ein bisschen Spaß haben“ startete nun die neue Gruppe aus den genannten Ortschaften. Die Bürgermeisterkandidatin aus Pielenhofen übernahm Verantwortung: Bettina Willamowski wurde zur ersten Vorsitzenden gewählt. An ihre Seite gewählt wurde die stellvertretende Vorsitzende Babara Hofstetter jun. aus Heitzenhofen.

Als Schatzmeisterin fungiert Anna Braun aus Duggendorf. Schriftführerin wurde Corinna Renner aus Holzheim. Susanne Biek und Christine Rappsilber aus Pielenhofen, Andrea und Berta Gehr aus Hochdorf sowie Manuela Eichenseher aus Duggendorf sind Beisitzerinnen in der Vorstandschaft.

„Die Gründung war mir eine Herzensangelegenheit, jetzt können wir gemeinsam Ideen entwickeln, Spaß haben und kreativ sein“, sagte Bettina Willamowski bei ihrer Antrittsrede. „Es gibt viele Themen wie die Mobilität und Wohnen oder die Pflege, gemeinsam alt zu werden, die angepackt werden sollten“, legte die Vorsitzende ihren Mitstreiterinnen ans Herz. Die Männer beherrschen zwar die Politik, aber wir Frauen bewegen sie, ist sich Willamowski sicher.

Die CSU-Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer als federführende Kreisvorsitzende freute sich sehr über ihren 21. Ortsverband. Sie sieht hier ein wichtiges Signal für das Naabtal, sich als Frau in der Politik einzubringen. „Es gibt noch sehr viel zu tun“, sagte Stierstorfer, der vor allem das Ehrenamt und die Familienpolitik am Herzen liegen.

Der Kandidat der CSU für das Amt des Landrats, Rainer Mißlbeck, sagte, die „sichtbare Bürgernähe der CSU vor Ort“ könne durch den Zusammenschluss nun noch gesteigert werden. Die Arbeitsgemeinschaft der CSU hoffe nun auf viele weitere engagierte Mitstreiterinnen, um die Frauenrechte und die Chancengleichheit nach außen hin vertreten zu können. Um sich der Frauenunion anzuschließen, sei es nicht zwingend notwendig, auch der CSU beizutreten, sagte die Kreisvorsitzende der Frauenunion. Die jährlichen Beträge für Nicht-CSU-Mitglieder liegen bei 18,40 Euro und für CSU-Mitglieder bei 6,10 Euro. Die erste Netzwerkveranstaltung soll Anfang Februar stattfinden.

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