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Gemeinderat

Raser werden in Duggendorf ausgebremst

Die Geschwindigkeit beim Wertstoffhof soll reduziert werden. Die Vergabe der Bauplätze wurde neue geregelt.
Von Stephan Neu, MZ

Die Geschwindigkeit beim Wertstoffhof soll reduziert werden. Foto: Neu
Die Geschwindigkeit beim Wertstoffhof soll reduziert werden. Foto: Neu

Duggendorf.Die Raser sollen ausgebremst werden. In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Duggendorf stellte die SPD-Fraktion den Antrag auf die Errichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Staatsstraße 2165 auf Höhe der Ein- und Ausfahrt des Wertstoffhofes Duggendorf. Aufgrund der hohen Geschwindigkeiten der vorbeifahrenden Fahrzeuge gerade von Pielenhofen kommend sei es bereits oft zu Gefahrensituationen für die Bürger gekommen, so die SPD.

Bürgermeister Thomas Eichenseher wies darauf hin, dass die Staatsstraße in der Zuständigkeit des Straßenbauamts Regensburg liegt. Die Geschwindigkeit soll von Pielenhofen kommend von 100 km/h auf 70 km/h reduziert werden. Nach kurzer Diskussion wurde beschlossen, beim Straßenbauamt eine Verkehrsschau zu beantragen.

Weiterhin möchte die SPD-Fraktion den Entleerungsrhythmus des Mobil-WC auf der Liegewiese beim Badeplatz erhöhen. Der aktuelle Entleerungsrhythmus (zweimal im Monat) sei nicht ausreichend. Eine wöchentliche Entleerung in den Sommermonaten sowie die Aufstellung von zwei Mobil-WCs wurde vom Gemeinderat in der Diskussion angeraten. Eichenseher wurde beauftragt, eine detaillierte Kostenaufstellung bei der Fa. Drünkler Miet WC in Barbing anzufragen, die günstigste Variante zu wählen und dies in der nächsten Sitzung dann bekanntzugeben.

Neues Auto für die Feuerwehr

Die Duggendorfer Feuerwehr erhält ein neues Fahrzeug (LF 10). In der Gemeinderatssitzung wurde über die Modalitäten für die Anschaffung gesprochen. Bürgermeister Eichenseher teilte mit, dass die Ausschreibung des LF10 durch eine interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Trebgast erfolgen könnte. Hierdurch könnte eine zusätzliche Förderung von 7000 Euro erzielt werden. Die Fahrzeuge müssen bei einer interkommunalen Zusammenarbeit aber baugleich sein.

Nach Absprache mit der Regierung der Oberpfalz sind Nebenangebote bei interkommunalen Zusammenarbeiten nicht zulässig, da hier eine Baugleichheit der Fahrzeuge nicht garantiert werden könne. Die standardmäßige Förderung ohne interkommunale Zusammenarbeit beträgt 70 000 Euro. Auf die zusätzliche Förderung der 7000 Euro müsste bei Einzelausschreibung mit Nebenangebot verzichtet werden. Nach kurzer Diskussion wurde beschlossen, die Ausschreibung ohne die Gemeinde Trebgast durchzuführen. In der Ausschreibung soll ein Nebenangebot zulässig sein, da sich daraus voraussichtlich höhere Vorteile als aus der zusätzlichen Förderung ergeben.

Das Vergabeverfahren für die Bauplätze im Baugebiet „An der Sandgrube“ wurde auf Antrag der Freien Wähler neu geregelt. Dem hier ausgearbeiteten Kriterienkatalog mit entsprechender Bepunktung wurde zugestimmt. Die Vergabe der Bauplätze erfolgt entsprechend der erreichten Punktzahl absteigend. Bewerbungen, die bis zum 31. Juli eingegangen sind, werden hier berücksichtigt.

Die Sitzungsgelder für die Gemeinderatsmitglieder werden künftig nicht mehr während der Sitzung ausbezahlt, sondern überwiesen, was aus der Forderung des überregionalen Rechnungsprüfers resultiert.

Kürzere Busfahrzeit

Die Busverbindung um 6.48 Uhr von Heitzenhofen nach Regensburg wird neu in den Fahrplan der Linie 12 des RVV Regensburg aufgenommen. Der Abschnitt Kager – Regensburg, Nürnberger Straße wird nicht mehr bedient, wodurch sich die Fahrzeit verkürzt.

Inzwischen ist das Protokoll der Begehung des Friedhofes Duggendorf vom Juli eingegangen. Die Maßnahmen zur Barrierefreiheit sind zeitlich nach der Notwendigkeit einzuteilen und werden in den kommenden Sitzungen bearbeitet.

Die Aufstellung des Bushäuschens in Judenberg wird nach dem Betonieren der Bodenplatte 2019 erfolgen. Aufgrund des Raffineriebrands in Vohburg kann es zu Engpässen bei den Straßenarbeiten in Hochdorf kommen.

Aufträge vergeben

  • Spielplatz:

    Die Lieferung der Spielgeräte für die verschiedenen Kinderspielplätze im Gemeindebereich wurde an die Firma Proludic mit einem Angebotspreis in Höhe von 23 039,47 Euro brutto vergeben.

  • Straßenbau:

    Der Gemeinderat beschloss, den Auftrag zum Straßenbauprogramm 2018 an die Firma Prem, Kelheim, mit einer Bruttoauftragssumme von 233 268,30 Euro zu vergeben.

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