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Beratzhausen

Fromms Bilder zeigen Schönheit des Menschen

„Die Werke von Albert Fromm laden ein, wahrzunehmen, was ist: die Freude, die Angst, der Schmerz, die Wut“, führte Georg Deisenrieder in die Ausstellung „Lebenslinien“ im Zehentstadel in Beratzhausen ein.

Albert Fromm (links) und Georg Deisenrieder vor dem „Flügelaltar
Albert Fromm (links) und Georg Deisenrieder vor dem „Flügelaltar" Foto: Michael Eibl

Beratzhausen.Viele Besucher waren der Einladung des Kuratoriums Europäische Kulturarbeit gefolgt. Sie drängten sich um die Bilder, deren Erläuterungen der Theologe Deisenrieder akribisch vorbereitet hatte.

Als Kirchenmalermeister mit Diplomabschluss bei Prof. Michael Lutz in München beherrscht Albert Fromm die handwerklichen Techniken. Bevor die eigentliche Malerei beginnen kann, wird mit großem Aufwand ein Maluntergrund geschaffen, der mit jenen von östlichen Ikonen verglichen werden kann. Bei seinen Bildern in dieser Ausstellung sehe man „durchdachte, durchmeditierte Gedanken, wobei gedankliche Überlegungen und Intuitionen immer wieder Hand in Hand gehen.“ Wie bei Ikonen finde man auch bei Albert Fromm niedergeschriebene Worte. Manche Worte sind in einer Art Geheimschrift, z.B. in Form einer Klaviatur, verschlüsselt, so Deisenrieder.

Albert Fromm gibt seinen Figuren eine ganz besondere Originalität: „Sie sind schlank, filigran, graziös. Er sieht darin die Erhabenheit, Schönheit des Menschen. Man kann darin auch die Zerbrechlichkeit des menschlichen Daseins erkennen.“

Die 18 Werke geben einen Einblick in das herausragende Lebenswerk von Albert Fromm. Das Kuratorium will mit dieser Ausstellung den „großartigen Künstler und Kunstorganisator Albert Fromm aus der Nachbarstadt Parsberg im Kultursommer 2019 besonders würdigen“, sagte der Vorsitzende Michael Eibl. Jeden Sonntag bis zum 4. August können Interessierte die Ausstellung zwischen 14 und 17 Uhr besuchen.

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