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Hagelstadt

Die Freie Wählergruppe hat nominiert

Die Freie Wählergruppe hat in ihrer Aufstellungsversammlung 24 Kandidaten für die Gemeinderatswahl nominiert.

Hagelstadt.Vorsitzender Robert Götzfried erinnerte daran, dass die Freie Wählergruppe Hagelstadt in den vergangenen 36 Jahren immer die stärkste Fraktion im Hagelstädter Gemeinderat war und den Bürgermeister gestellt hatte. Leider habe man sich aber von dem derzeitigen Bürgermeister Dr. Bausenwein trennen müssen. Götzfried sprach von gravierenden Mängeln in der Amtsführung und mangelnder Kooperationbereitschaft, wie es in einer Pressemitteilung der Freie Wählergruppe Hagelstadt heißt. Man müsse sich nunmehr deutlich abgrenzen vom Ortsverband der Partei der Freien Wähler, über den laut Ankündigung der Bürgermeister wieder zur Wahl antreten wolle.

Der Vorsitzende verwies darauf, dass die Freie Wählergruppe Hagelstadt schon immer parteiunabhängig und ausschließlich der gemeindlichen Sachpolitik verpflichtet gewesen sei. Es müsse nunmehr das Ziel sein, möglichst viele Gemeinderatssitze zu erobern, um effektiv die Gemeindepolitik mitgestalten zu können.

Mehr Wohnraum gefragt

Angeführt wird die Liste von den Gemeinderäten Robert Götzfried, Romana Stoffl und Sepp Meier. Dahinter folgen Stefan Krämer, Laura Soller, Florian Jurasch, Stephan Lermer, Daniel Ronz, Susanne Meier, Tobias Bumes, Margot Soller, Josef Haimerl, Sophie Wittmann, Martin Schafberger, Anna Lammel, Stefan Rosenmeier, Andreas Fenzl, Fritz Maushammer, Manfred Hellwig, Günter Denk, Hermine Neubauer, Sieglinde Lichtenegger, Ursula Haimerl und Dr. Albert Schmidbauer.

In der Diskussion betonte Altbürgermeister Haimerl, dass die Gemeinde Hagelstadt mehr Wohnraum brauche, als die bisher geplanten 37 Bauplätze bieten werden. Nach Meinung von Stefan Krämer sollte man wieder über eine Nahwärmeversorgung nachdenken. Bei der Vergabe von Bauplätzen müsse eine rechtlich abgesicherte Regelung für Bauplatzinteressenten erarbeitet werden. Robert Götzfried verwies auf eine Vielzahl von Aufgaben, die in den nächsten Jahren auf die Gemeinde zukommen würden wie den Ausbau von Straßen und den Umbau des Kanalsystems in Hagelstadt, die Sanierung der Mehrzweckhalle, den Erwerb von Ausgleichsflächen bei Ausweisung neuer Baugebiete und vieles mehr. Zusammen mit einer starken Fraktion wolle er das Augenmerk besonders auf die Finanz- und Haushaltspolitik richten. Dies sei umso wichtiger, weil sich eine hohe Verschuldung der Gemeinde von wahrscheinlich weit über vier Millionen Euro abzeichne.

Ein schlechtes Verhältnis

Einig war sich die Versammlung auch darin, dass die Zusammenarbeit der vier Gruppierungen im Gemeinderat Hagelstadt und die Einbindung der Bürger in die Entscheidungsfindung in Zukunft ausgebaut werden sollte. Gemeinderat Dr. Schmidbauer bemerkte, problematisch sei eigentlich nur das schon seit Jahren schlechte Verhältnis zwischen dem Bürgermeister und allen im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen. Vorsitzender Robert Götzfried erklärte, es gebe ja einen guten Kandidaten für das Bürgermeisteramt, da baue er auf die Wähler in Langenerling, Gailsbach und Hagelstadt. Für die heute aufgestellt Liste erhoffe er sich möglichst viele Stimmen.

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