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Sicherheit

Neues Fahrzeug für Hagelstadt

Im Fuhrpark der drei Feuerwehren in der Gemeinde fand ein Ringtausch statt. Der Gerätewagen ist vielseitig einsetzbar.
Von Petra Schmid

Stolz präsentierten die Hagelstädter Feuerwehrler bei der Segnung ihren Gerätewagen Logistik. Foto: Petra Schmid
Stolz präsentierten die Hagelstädter Feuerwehrler bei der Segnung ihren Gerätewagen Logistik. Foto: Petra Schmid

Hagelstadt.Im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Hagelstadt steht ein neues großes, rotes Auto. Genauer gesagt, ist es ein GW-L1 – hinter der sperrigen Bezeichnung verbirgt sich ein Gerätewagen Logistik. Dieser Fahrzeugtyp zeichnet sich dadurch aus, dass der LKW mit Modulen, die gerade für den individuellen Einsatz notwendig sind, beladen werden kann. Der Wagen kann somit vielfältig genutzt werden. Dieses Feuerwehrfahrzeug ist ein optimales Arbeitsgerät, mit dem die aktiven Kameraden bei einem Einsatz in Not geratenen Menschen zu Hilfe eilen.

Das neue Fahrzeug erhielt nun den kirchlichen Segen und wurde nach der offiziellen kleinen Feierstunde den interessierten Bürgern vorgestellt.

Bürgermeister Dr. Bernhard Bausenwein, Pfarrer Josef Moritz, Landrätin Tanja Schweiger, die Feuerwehrverantwortlichen, Gäste der Patenfeuerwehr aus Österreich, örtliche Vereinsvertreter und interessierte Bürger zogen nach der Festmesse in der Pfarrkirche zum Feuerwehrgerätehaus. Schmuck herausgeputzt mit einer Blumengirlande und auf Hochglanz poliert wartete das neue Einsatzfahrzeug quasi auf seinen „Einsatz“. Pfarrer Moritz ging bei seinen Segensworten auf die Feuerwehrler ein.

Lob für eine gute Kooperation

Im Anschluss übernahm Peter Turicik, Vizevorsitzender der Feuerwehr Hagelstadt die Moderation der kleinen Feierstunde. Er sagte in Richtung der Kameraden aus Hagelstadt, Gailsbach und Langenerling: „Schee, dass alle da seid’s“ und weiter in Richtung der weiteren Gäste: „Schee, dass Ihr Interesse habt.“ In der Organisation einer Fahrzeugweihe habe Turicik Erfahrung, denn er habe schon einige solcher Feiern organisierte, hatte zuvor der Rathauschef hervorgehoben und sich bei ihm und allen, die sich im Vorfeld bei der Anschaffung des Fahrzeugs, der Vorbereitung und Durchführung der Einweihungsfeier engagiert hatten.

Lob gab es vom Bürgermeister auch, für das Konzept, quasi einen Ringtausch bei den Fahrzeugen zu vollziehen. Denn nach Überlegungen der drei Ortswehren und der Feuerwehrkreisführung sei die Idee entstanden, dass die Feuerwehr Gailsbach das Hagelstädter Auto übernehmen könne und für diese der GW-L1 angeschafft werde. Der Rathauschef hob hervor, dass man hier sehr gut zusammengearbeitet habe.

Technik braucht den Menschen

Es sei immer etwas Besonderes, wenn man ein Feuerwehrfahrzeug einweihen dürfe, sagte Landrätin Tanja Schweiger. Dies sei kein neues Spielzeug für die Feuerwehrleute, sondern ein Arbeitsmittel, mit dem Menschen in Notlagen geholfen werde. Die Aktiven seien an 365 Tagen im Jahr für die Allgemeinheit im Einsatz, immer mit der Gefahr, das eigene Leben zu riskieren, hob sie hervor und übergab das Wort an Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer. Die Feuerwehrkameraden hätten sich hier Gedanken gemacht und die drei Ortswehren zukunftsweisend aufgestellt, betonte er. Eines dürfe man allerdings nicht vergessen, die beste Technik helfe nichts, ohne den Menschen, der sie bedient.

Die Partner

  • Geschenk:

    Die Gäste überreichten ein von einer Kameradin gezeichnetes Bild. Zu sehen sind darauf das Hagelstädter Gerätehaus und das neue Fahrzeug.

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