MyMz
Anzeige

Hemau hofft auf Hilfe bei Schulen

Beim Besuch von MdL Stierstorfer erklärte Bürgermeister Tischhöfer, in welchen Bereichen die Stadt Staatsförderung benötigt.

Bürgermeister Tischhöfer im Gespräch mit MdL Stierstorfer
Bürgermeister Tischhöfer im Gespräch mit MdL Stierstorfer Foto: Theresa Flotzinger

Hemau.Der neue Bürgermeister von Hemau, Herbert Tischhöfer (CSU), hatte beim Antrittsbesuch der Stimmkreis-Landtagsabgeordneten Sylvia Stierstorfer (CSU) klare Vorstellungen, bei welchen Zukunftsprojekten die Stadt Hemau auf die Hilfe des Freistaats Bayern setzt: „Unsere größte Herausforderung der nächsten fünf bis sechs Jahre wird sicherlich sein, Hemau als Schulstandort für die Zukunft fit zu machen. Das umfasst die grundlegende Sanierung der Mittelschule, aber auch den Ausbau des Ganztagsangebots an der Grundschule sowie die Digitalisierung an beiden Schulen. Hier brauchen wir die finanzielle Unterstützung des Freistaats“, sagte Tischhöfer. Die Abgeordnete erläuterte die aktuellen Fördermöglichkeiten des Landes in diesen Bereichen und sicherte ihre Unterstützung zu.

Vor Ort machten sich Stierstorfer und Tischhöfer ein Bild vom Schulstandort. „Es bietet viele Vorteile, wenn Grund- und Mittelschule sowie weitere kommunale Gebäude an einem zentralen Ort angesiedelt sind und gemeinsam versorgt werden. Hier war die Entwicklung der vergangenen Jahre vorbildlich“, lobte Stierstorfer.

Dem Bürgermeister war auch der Breitbandausbau ein großes Anliegen. Hemau hat bereits alle bestehenden Förderprogramme genutzt, doch es gibt immer noch Bereiche, die kein schnelles Internet haben. „Breitband ist ein wichtiger Standortvorteil für die Wirtschaft, aber auch für den privaten Bereich. Alle Firmen und Bürger müssen hier künftig die gleichen Möglichkeiten haben“, sagte Tischhöfer. Deshalb bat er die Landtagsabgeordnete, sich für weitere Anschlussförderungen einzusetzen. Dies sagte Stierstorfer zu.

Als dritten Themenkomplex nahmen sich Stierstorfer und Tischhöfer die Kinderbetreuung vor. Sie tauschten sich über die Pläne für den Kindergartenneubau in Hemau aus und besichtigten das fast fertige Kinderhaus in Hohenschambach. Mit zwei Kindergartengruppen und einer Gruppe für Krippenkinder sei das neue Kinderhaus ein enormer Gewinn für Hohenschambach und die Stadt Hemau, erklärte Stierstorfer.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht