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Neujahrsempfang

Die erfolgreichsten Bürger Hemaus 2014

Die Bürgermeister der Stadt ehrten beim Neujahrsempfang Personen für ihre Leistungen in Schule, Beruf, Sport und Musik.
Von Dietmar Krenz, MZ

Ehrungen für besondere Leistungen gab es beim Hemauer Neujahrsempfang für 16 Persönlichkeiten vom Tangrintel.
Ehrungen für besondere Leistungen gab es beim Hemauer Neujahrsempfang für 16 Persönlichkeiten vom Tangrintel. Foto: Krenz

Hemau.So mancher setzt sich zu Beginn eines neuen Jahres große Ziele. Einige erreichen sie nicht und sind deshalb enttäuscht. „Die 16 Bürger, die beim heutigen Neujahrsempfang ausgezeichnet werden, haben ihre gesteckten Ziele erreicht, ja sogar übertroffen“, sagte 3. Bürgermeister Robert Pollinger beim abschließenden Programmpunkt des Empfangs. Diese Persönlichkeiten seien die erfolgreichsten Bürger Hemaus im Jahr 2014 gewesen und damit Vorbilder für alle.

Schulischer Bereich

Michael Obeth aus Albertshofen war Prüfungsbester der Regelklassen 9a/9b beim Qualifizierenden Hauptschulabschluss an der Mittelschule Hemau. Der 16-Jährige erreichte die Note 2,0.

Mit dem Notendurchschnitt von 1,44 war Daniel Haag aus Hemau bei der M 10-Abschlussprüfung an der Mittelschule Undorf der Beste aus dem Gemeindebereich Hemau und zugleich war der 16-Jährige Zweitbester bei der Abschlussprüfung.

Laura Gradl aus der Stadt Hemau hat die Mittlere Reife-Abschlussprüfung an der Mädchenrealschule „St. Anna“ in Riedenburg mit der Note 1,09 bestanden. Sie war mit dem Ergebnis unter 86 Absolventinnen die Zweitbeste der Schule. Im Gemeindebereich erzielte sie das beste Ergebnis der Realschulen Riedenburg und Parsberg.

Musischer Bereich

Ein außergewöhnliches Talent auf der Gitarre ist Lisa Neumar aus Neukirchen. Die 20-Jährige schaffte beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Regensburg unter 160 Mitbewerbern den ersten Platz. „Jugend musiziert“ gehört zu den bedeutendsten Wettbewerben in der Musikszene.

Bereits mit 15 Jahren legte Otto Hahn aus Hohenschambach das Leistungsabzeichen des Nordbayerischen Musikbunds in Gold mit Bravour ab. Er war der jüngste Teilnehmer des Kurses und wird seit sieben Jahren von Robert Eichenseer unterrichtet.

Beruflicher Bereich

Stephanie Peter hat ihre Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin bei der Firma Krones mit der Prüfungsbestnote 1,0 abgeschlossen. Mit diesem Ergebnis gehörte sie unter den 280 Facharbeitern zu den 25 Prüfungsbesten mit der Note 1,0 und wurde dafür mit der Georg-Kerschensteiner-Medaille und dem Staatspreis der Regierung der Oberpfalz ausgezeichnet.

Mit der Note „sehr gut“ absolvierte Eva Ziegaus aus Hemau ihre Ausbildung zur Kraftfahrzeugmechatronikerin mit Schwerpunkt Fahrzeug-Kommunikationstechnik. Außerdem hat die 22-Jährige die Berufsschule mit der Bestnote 1,0 abgeschlossen. Für dieses Ergebnis wurde ihr die Anerkennung der Regierung der Oberpfalz ausgesprochen und die Medaille der Beruflichen Schule in Regensburg verliehen.

Mit der Prüfungsgesamtnote von 1,0 bestand Viola Schneider aus Hemau die staatliche Abschlussprüfung zur biologisch-technischen Assistentin (BTA). Als bisher einmalig in der Geschichte der BTA-Schule konnte an die 21-Jährige der Verbandspreis für die Bestnote überreicht werden.

Der 20-jährige Nicholas Auer aus Langenkreith schloss seine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechaniker als Prüfungsbester mit der Note „Gut“ ab. Im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks hat er wiederum als Bester abgeschnitten und wurde von der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz geehrt.

Bernhard Fellner aus Langenkreith hat seine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik unter 250 Schülern mit einem Notendurchschnitt von 1,25 sehr gut abgeschlossen. Der 38-Jährige wurde mit dem Staatspreis der Regierung von Oberbayern ausgezeichnet.

Dominic Paul schaffte seine Ausbildung zum Elektroniker als Prüfungsbester mit der Note 1,14. Dafür wurde der 24-Jährige mit dem Staatspreis der Regierung der Oberpfalz und der Kerschensteiner-Medaille geehrt.

Mit einem hervorragenden Ergebnis schloss der Robert Pollinger seine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker bei der Firma Unger Hemau ab. Im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks wurde er Kammersieger von Niederbayern und Oberpfalz und Zweitbester in ganz Bayern.

Mit dem Gesamtergebnis „sehr gut“ schaffte Fabian Hölzl aus Wangsaß seine Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Pharmakant. Dafür wurde ihm vom Präsident der Industrie- und Handelskammer für Oberpfalz/Kelheim und vom Oberpfälzer Regierungspräsident eine Anerkennung zuteil.

Die 23-jährige Regina Riepl aus Eichlberg hat ihr Studium Psychologie an der Uni Eichstätt mit dem Bachelorabschluss Note „sehr gut“ (1,25) als Zweitbeste bestanden und den akademischen Grad „Bachelor of Sience“ erworben. Mit diesem Ergebnis war sie unter den besten drei Prozent aller Studierenden in Bayern.

Sportlicher Bereich

Daniel Keil aus Hemau wurde mit der Mannschaft der Ostbayern-Auswahl Handball im Acht-Bezirke-Turnier im oberbayerischen Bruckmühl Bayerischer Meister im Jahrgang „männlich 2000“. Der 14-Jährige ist Torwart der Ostbayern-Auswahl und wurde nach diesem Turnier aufgrund seiner hervorragenden Leistungen in den Landesstützpunkt nach Landshut in die Bayern-Auswahl berufen.

Sozialer Bereich

Mit seiner abenteuerlichen Rikscha-Fahrt von Regensburg nach Rom hat der 41-jährige Jürgen Lorenz aus Hemau eine außergewöhnliche Leistung vollbracht (MZ berichtete ausführlich) und seine Heimatstadt über die Grenzen hinaus bekannt gemacht. Am 1. August 2014 ging es für Lorenz mit einer selbst reparierten Rikscha, die früher auf dem Oktoberfest ihren Dienst verrichtet hatte, zusammen mit seinem Bruder Jochen und Sohn Timo los. Vier Wochen und 1224 Kilometer waren eingeplant – 1500 Kilometer sind es schließlich geworden. Dabei mussten rund 8000 Höhenmeter überwunden werden.

Viel hat das Hemauer Trio auf ihrem Weg in die ewige Stadt erlebt, sehr viel Erfreuliches, nur wenig Unerfreuliches. In Umbrien stürzte die Rikscha auf einer mit Öl beschmutzten Straße und krachte in die Leitplanken. Sohn Timo brach sich dabei den Fuß und musste im Krankenhaus behandelt werden. Aber davon ließ sich die Fahrgemeinschaft nicht abschrecken. Die beschädigte Rikscha wurde repariert und mit dem Gipsverband ging es weiter in Richtung italieniesche Hauptsstadt. In Rom angekommen wurden fast 500 beschriftete Wunschfahnen auf dem Petersplatz aufgehängt. Eine Papstaudienz bildete schließlich den Abschluss der abenteuerlichen Reise.

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