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Kirche

Gläubige pilgerten auf den Eichlberg

Mehrere hundert Wallfahrer begaben sich am Sonntag zur Kirche zur Hl. Dreifaltigkeit. Die Predigt hielt Roland Batz.
Von Alfons Beil

Die Wallfahrergruppe Hemau bei der Ankunft auf dem Eichlberg Foto: Alfons Beil
Die Wallfahrergruppe Hemau bei der Ankunft auf dem Eichlberg Foto: Alfons Beil

Hemau.Die Anziehungskraft der Wallfahrt „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ war auch in diesem Jahr zu spüren. Während im kirchlichen Bereich wie in den Vorjahren der Besuch sehr gut war, trübte die Witterung den Part im Freien wesentlich ein. Die Festpredigt hielt Domkapitular BGR Monsignore Dr. Roland Batz aus Regensburg.

Auf der höchsten Erhebung des Tangrintels, dem Eichlberg mit 582 Metern, ist die Wallfahrtskirche „Zur Hl. Dreifaltigkeit“ aus allen Himmelsrichtungen schon von Weitem zu sehen. Die Wallfahrtskirche, die zwischen 1697 und 1711 erbaut wurde, hat während des ganzen Jahres eine hohe Anziehungskraft. Der Höhepunkt all dieser Wallfahrten ist jedes Jahr am Sonntag nach Pfingsten, am Dreifaltigkeitssonntag.

Marienkapelle ist integriert

In der Wallfahrtskirche ist die Marienkapelle integriert. Die vielen Votivtafeln für die Erhörung der Anliegen bzw. auch für die Heilungen von Krankheiten zeugen von dem Glauben zur Hl. Dreifaltigkeit.

Bereits am Samstag treffen die Wallfahrergruppen aus Beilngries und Velburg in Eichlberg ein. Viele Gläubige besuchen dann die Marienfeier mit Lichterprozession und Segen.

Dieser Gottesdienst wurde auch in diesen Jahr wieder von BGR Monsignore Johannes Hofmann aus Neustadt/Donau zelebriert. Die Pfarrei Eichlberg ist die Heimatpfarrei von Johannes Hofmann der aus Mungenhofen stammt.

Die vier geehrten Wallfahrer mit Domkapitular Dr. Roland Batz von der Diözese Regensburg. Foto: Alfons Beil
Die vier geehrten Wallfahrer mit Domkapitular Dr. Roland Batz von der Diözese Regensburg. Foto: Alfons Beil

Nach und nach trafen am Sonntagmorgen die 17 Wallfahrergruppen aus nah und fern am Eichlberg ein. Die Gläubigen hatten die Möglichkeit, außer am Festgottesdienst noch an drei weiteren Messen teilnehmen zu können.

Zum Festgottesdienst begrüßte Wallfahrtspfarrer Pater Jose Peter den Hauptzelebranten Domkapitular Monsignore, Dr. Roland Batz aus Regensburg. Nach der Verlesung der Namen der Verstorbenen der Bruderschaft „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ wurde gemeinsam das Bruderschaftsgebet gesprochen.

Dr. Roland Batz sagte zur Einführung das Bekunden von Vater, Sohn und Heiligem Geist sei das kürzeste Glaubensbekenntnis. das man sich vorstellen können. Scherzhaft sagte er, dass natürlich auch die Bratwürstl schmecken würden, aber dies sei eben nicht alle im Leben, auch der Glaube sollte einen hohen Stellenwert haben.

Der Festgottesdienst wurde von der Stadtkapelle Hemau unter Leitung von Elisabeth Pauthner musikalisch umrahmt.

Hauptzelebrant Dr. Roland Batz sagte in seiner Predigt „Wer am Dreifaltigkeitssonntag predigen muss, steht vor einer großen Herausforderung. Man könne Gott begegnen in der Messe, im Gebet, im Lied oder am besten im Glaubensbekenntnis. Analysieren des Geheimnisses von der Heiligsten Dreifaltigkeit bereite Schwierigkeiten. „Soll ich mich an Vater, Sohn oder Geist wenden“ könne sich der Gläubige fragen. Gott sei das absolute Geheimnis und das Einzige der Dreifaltigkeit. Der dreifaltige Gott sei eine Beziehung. Zu dieser Beziehung seien alle eingeladen, ob bei Gottesdiensten, Festen und Wallfahrten. Dort leben wir in Beziehung zu Gott. Mit „Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist schloss Dr. Batz seine mitreißende Predigt.

Nach dem Gottesdienst wurden noch langjährige Wallfahrer für 30-malige beziehungsweise für 25-malige Teilnahme geehrt.

Die Kinder gesegnet

Höhepunkt war am Nachmittag die Andacht in der Wallfahrtskirche, die bis auf den letzten Platz besetzt war. Dabei segnete Domkapitular Dr. Roland Batz die Kinder. Wie auch in den vergangen Jahr sei die große Teilnahme bemerkenswert und zeigt die große Beliebtheit der Wallfahrt an.

Rund um die Wallfahrtskirche waren wieder viele Stände mit Eßbarem und Waren aufgebaut. Aufgrund des Regens waren an dem Warenmarkt hieran wesentlich weniger Besucher interessiert als in den Vorjahren. Die BRK-Bereitschaft Hemau kümmerte sich um die bedürftigen Wallfahrer. Die Feuerwehren der Großgemeinde regelten den Verekehr und überwachten die Parkmöglichkeiten.

Wallfahrergruppen kamen aus: Seubersdorf (150 Teilnehmer), Hemau (136), Breitenbrunn (116), Dietfurt (87), Beratzhausen (71), Rasch (64), Parsberg (52), Kemnathen (48), Neusses (47), Otterzhofen (47), Aichkirchen (35), Laaber (35), Mausheim (31), Maierhofen (29), Lupburg (19), Duggendorf (18), Oberpfraundorf (11).

Ehrungen von Wallfahrern

  • Ehrung:

    Beim Festgottesdienst am Dreifaltigkeitssonntag wurden von Domkapitular Monsignore Dr. Roland Batz von der Diözese Regensburg und Wallfahrtspfarrer Pater Josef Petere langjährige Pilger für 30-malige und 25-malige Teilnahmen mit einer Urkunde ausgezeichnet.

  • Teilnehmer

    Alle Geehrten kommen von der Pilgergruppe Neusses. Für 30 Mal wurde Georg Buchner (Beilngries) und Norbert Seßler (Bitz) geehrt. Für 25 Mal Wallfahrt zum Eichlberg wurde Karl Schmidt (Pondorf) und Siegfried Hofmann (Wolfsbuch) ausgezeichnet. (lbt)

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