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Oldtimertreffen

Raritäten aus der Scheune

Unter dem Motto „Feiern für das neue Feuerwehrauto“ organisierte die FFW Neukirchen ein Oldtimertreffen.
Von Alfons Beil

Auch Kindergruppen versuchten sich beim Oldtimertreffen am Traktorziehen. Foto: Alfons Beil
Auch Kindergruppen versuchten sich beim Oldtimertreffen am Traktorziehen. Foto: Alfons Beil

Neukirchen.Zum Oldtimertreffen der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen kamen wieder viele Fans aus Nah und Fern mit ihren Fahrzeugen nach Neukirchen. Zahlreiche Raritäten wurden dabei gezeigt, was viele Zuschauer anlockte. Pater Jose Peter segnete die Fahrzeuge, die am Sportplatz aufgestellt waren.

Alle zwei Jahre findet in Neukirchen unter der Organisation der Freiwilligen Feuerwehr ein Oldtimertreffen statt, das immer eine große Beliebtheit bei den Ausstellern und Zuschauern findet. Seit vielen Monaten organisiert das Team der Feuerwehr unter Leitung des Vorsitzenden Markus Mayer und Kommandant Josef Gaul dieses Event. Das Motto lautete „Feiern für das neue Feuerwehrauto“.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm rundete den Tag ab. So trafen ab 19 Uhr die Mopeds, Roller, Motorräder, Traktoren, Unimogs, Trucks, Autos und alte Militärfahrzeuge der verschiedenen Marken, Typen und Kategorien ein, die dann in Reihen unterteilt auf dem Sportplatz ausgestellt wurden und von Teilnehmern und Besuchern besichtigt werden konnten.

Ein Traktor mit altem landwirtschaftlichen Gerät. Foto: Beil
Ein Traktor mit altem landwirtschaftlichen Gerät. Foto: Beil

Zudem konnten sich Besuchergruppen während des ganzen Tages über am Traktor Ziehen beteiligen. Alle mussten dabei den Oldtimer, einen Eicher Traktor, eine kurze Strecke ziehen. Dabei wurde die Zeit gestoppt, und Sieger wurde die Gruppe „Wirtshaus“ Langenthonhausen.

Pater segnet Fahrzeuge

Viele Traktorbesitzer präsentierten ihre Oldtimer Foto: Beil
Viele Traktorbesitzer präsentierten ihre Oldtimer Foto: Beil

Die rund 220 aufgestellten Fahrzeuge segnete nach einer kurzen Andacht Pfarrer Pater Jose Peter, der mit Vorsitzenden Markus Mayer, Kommandant Josef Gaul und Moderator Norbert Hofbauer die ganzen Reihen abschritt.

Mit einen Teleskoplader von Franz Gassner konnten die Besucher ca. 25 Meter in die Höhe fahren und hatten dann einen herrlichen Ausblick über den Tangrintel, zur Wallfahrtskirche Eichelberg, den Jachenhausener Höhen und sogar bis zum Bayerischen Wald. Alle waren begeistert über die schöne Aussicht und die herrliche Landschaft mit ihren Wäldern.

Die starken Frauen aus Neukirchen beim Traktorziehen Foto: Beil
Die starken Frauen aus Neukirchen beim Traktorziehen Foto: Beil

Unter den ausgestellten Fahrzeugen war auch das alte TSF-8-Löschfahrzeug der Feuerwehr, das in der vergangenen Woche durch ein neues ersetzt wurde. Das Fahrzeug mit dem Baujahr 1988 konnte man nochmals besichtigen, denn dieses wird zum Verkauf angeboten. Ausgezeichnet wurden auch die Oldtimerbesitzer mit der weitesten Anfahrt und den ältesten motorisierten Fahrzeugen, die in Topzustand von ihren Besitzern präsentiert wurden.

Viele freiwillige Helfer kümmerten sich um einen reibungslosen Ablauf und um die Verpflegung der Besucher mit Speisen und Getränken. Der finanzielle Erlös wird für die Finanzierung des neuen Löschfahrzeugs, eines TSF 8, verwendet.

Auch 2. Bürgermeister Herbert Tischhöfer lobte die Vielfalt von Fahrzeugen und die Organisation. Er nutzte auch die Gelegenheit, den Tangrintel einmal von oben zu sehen und war von der Aussicht begeistert.

Ausfahrt war der Höhepunkt

Viele Traktoren gab es bei der Ausstellung zu sehen. Foto: Beil
Viele Traktoren gab es bei der Ausstellung zu sehen. Foto: Beil

Moderator Norbert Hofbauer führte während des ganzen Tages durch das Programm und nahm auch mit Bürgermeister Tischhöfer die Siegerehrung beim Traktor Ziehen vor. Höhepunkt des Tages war dann die Ausfahrt der rund 200 Fahrzeuge durch den Ort, die vom Feuerwehroldtimer der Wehr angeführt wurde.

Neu war dieses Jahr der Veranstaltungsort. Nachdem es in den vergangenen Jahren stets Platzprobleme im „Blobauernhof“ gegeben hatte, ging man zum Sportplatz an der Nordhausstraße, wo man ideale Platzverhältnisse vorfand.

Abschließend sagte Kommandant Josef Gaul, dass der Arbeitsaufwand erheblich höher gewesen sei, aber es habe sich gelohnt, denn man habe ideale Vorasusetzungen für die Veranstaltung vorgefunden

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