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Entwicklung

Der Ortskern soll belebt werden

Holzheim setzt auf Innenverdichtung statt Flächenversiegelung: Deshalb sollen Leerstände im Innenbereich gefüllt werden.
Von Ralf Strasser

Der neue Bauhofmitarbeiter: Manuel Zettl Foto: msr
Der neue Bauhofmitarbeiter: Manuel Zettl Foto: msr

Holzheim.„Da passt der Bauantrag zum Umbau einer alten Scheune zum Wohnhaus gut in unser Portfolio, ebenso diverse Anträge in dieser Richtung, etwa der Wille einer jungen Familie ein altes Haus zu einem Familienhaus umzubauen“, sagte Bürgermeister Andreas Beer bei der Sitzung des Gemeinderats. „Das sind positive Entwicklungen, die wir gerne unterstützen.“

Entsprechend sprach sich der Gemeinderat für die Bauanträge aus. Dazu passt auch ein Antrag der Gemeinde Holzheim selbst. Sie hat sich für die Förderinitiative „Innen statt Außen“ beworben. Hier unterstützt der Freistaat die Bemühungen der Kommunen beim Flächensparen. 80 Prozent der förderfähigen Kosten werden für die Projekte übernommen, damit Kommunen ihren Ortskern beleben können. „Im Fokus steht hier unter anderem unser altes Schulhaus“, erklärte der Bürgermeister.

Doch nicht nur mit der Bauentwicklung setzte sich das politische Gremium auseinander, sondern auch mit der Umwelt. „Wir haben den Befall des Eichen-Prozessionsspinners durch den Bauhof am Friedhof entfernt“, gab Beer bekannt. Dennoch seien die Warnschilder verblieben. „Falls noch etwas auftaucht.“ Sein Dank ging dabei an die Mitarbeiter des Bauhofes, für eine Arbeit, „die weit über die Anforderungen und dem Aufgabengebiet hinausgeht“. Dadurch habe sich die Gemeinde viel Geld für eine Spezialfirma gespart. Mit dabei war auch der neue Mann im Bauhof-Team. Manuel Zettl stellte sich im Gemeinderat vor.

Bei der Beförderung der Schüler gab es Sorgenfalten auf der Stirn der Gemeinderäte. „Der Gesetzgeber lässt die Lücke, dass ein Schulbus so viele Stehplätze wie Sitzplätze hat und Kinder vermehrt stehen müssen“, erklärte Bürgermeister Beer. Zu gefährlich, meinte Hubert Lautenschlager, der vorschlug, Schülerlotsen, Busfahrer und den RVV zu sensibilisieren, dass zumindest die jüngeren Schüler einen Sitzplatz bekommen. Grundsätzlich wurde moniert, dass der Gesetzgeber die Kommunen mit dieser Problematik im Regen stehenlässt.

Das Sportgebäude des ASV Holzheim, das sich im Besitz der Gemeinde befindet, wird energetisch saniert. Eine Maßnahme, die durch den Bayerischen Landessportverband (BLSV) gefördert wird. Der Gemeinderat beschloss, die Gesamtkosten in Höhe von ca. 65 000 Euro zu tragen. Darin enthalten ist der Förderanteil für den Verein. Diese Zuwendung erhält der Verein und der muss die Fördergelder an die Gemeinde rückerstatten.

In diesem Zusammenhang steht die private Nutzung von gemeindlichen Räumen. Das gelte auch für die Räume des Gemeindezentrums. „Grundsätzlich nicht gestattet“, betonte Beer. Das gelte selbstverständlich nicht für Vereine. „Die sind ausdrücklich erwünscht.“ Der Seniorenausflug nach Elisabethszell zur Gaststätte „Der singende Wirt“ ist sehr positiv angekommen. Der Bus war mit 49 Personen bis auf den letzten Platz belegt. Die Mehrzweckhalle in Kallmünz steht zur Besichtigung. Gerhard Lautenschlager stellte sich für Führungen zur Verfügung.

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