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Segnung

Holzheim gut aufgestellt für die Zukunft

In Holzheim gab es dreifach Grund zum Feiern: Ein neuer Platz, die Umgestaltung des Friedhofs und ein neues Mehrzweckauto.
Von Ralf Strasser

Drei, die im Mittelpunkt stehen: Der Anton-Feuerer-Platz, dahinter das Friedhofgelände und das Multifunktionsgerät. Foto: msr
Drei, die im Mittelpunkt stehen: Der Anton-Feuerer-Platz, dahinter das Friedhofgelände und das Multifunktionsgerät. Foto: msr

Holzheim.Drei Maßnahmen, eine große Feier. In der Gemeinde Holzheim denkt man derzeit in nachhaltigen Dimensionen. So wird der Anton-Feuerer-Platz durch eine weitgreifende Umgestaltung zu einem gemeinschaftlichen Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft, der angrenzende Friedhof bekam eine optische und funktionale Aufwertung und für ein multifunktionelles Bauhoffahrzeug wurde viel Geld ausgegeben. Alle drei Maßnahmen standen nun im imaginären Rampenlicht einer Einweihungsfeier, zu der neben den Holzheimer Bürgerinnen und Bürgern und den Vereinen auch Landrätin Tanja Schweiger eingeladen wurde. Sie freute sich über die innovativen Neuerungen. Die Landrätin lobte den Mut, Entscheidungen zu treffen, die der Allgemeinheit dienen.

„Es wird sicher ein Ort an dem die Menschen zusammenfinden.“

Tanja Schweiger, Landrätin

„Es wird sicher ein Ort an dem die Menschen zusammenfinden“, meinte sie mit Blick auf den Pavillon, der zeitnah mit einer Infotafel und Sitzgelegenheiten errichtet werden wird. Geladen war auch die Kirchenverwaltung. Immerhin hat man in Absprache auch Grund der Kirche mit umgebaut.

Investitionen in die Zukunft

370 000 Euro förderfähige Kosten hat die Gemeinde auf und unter dem Anton-Feuerer-Platz verbaut und dabei 175 000 Euro Förderungsmittel bekommen. Sie verband die Maßnahme mit der Sanierung des Friedhofs, in den fast 80 000 Euro flossen. Mittel, die für neu gestaltete Wege ausgegeben wurden, die Wasserstelle hat mit geschmiedeten Elementen ein neues Gesicht, das Leichenhaus wurde saniert, die Infrastruktur auf dem Stand der Technik gebracht.

Nicht nur die Landrätin ordnete die Gestaltung als „gelungen“ ein. Pfarrer Andreas Giehrl sprach von einem Bindungsglied der Bürger in der Begegnung und schlug dabei die Brücke vom Alltag mit all seinen Fehlern über das Gespräch zum Miteinander und Weiterentwicklung. Bevor Bauamtsrat Alexander Lukas vom Amt für ländliche Entwicklung lobende Worte zur kleinen Dorfsanierung aussprach und Plätze als unverzichtbar für den Dorfcharakter einordnete, gab Bürgermeister Andreas Beer einen Überblick über Zahlen und Fakten.

„Wir haben die Oberflächenengpässe beseitigt und für die Starkregenprophylaxe rund 30 Kubik Rückhaltevolumen geschaffen. Wir sind gerüstet.“

Andreas Beer, Bürgermeister

„Nach gut einem halben Jahrhundert wurde es Zeit, eine Neuentwicklung voranzutreiben. Wir hatten starken Handlungsbedarf“, betonte Beer, zumal auch die Verkehrssicherheit und der Umgriff des Areals „stark zu Wünschen übrigließ“. „Während des Baufortschritts wurde uns endgültig klar, dass diese Maßnahmen wirklich dringend notwendig waren.“ Dabei wurden mehrere Themen behandelt, unter anderem auch für Unterlieger. „Wir haben die Oberflächenengpässe beseitigt und für die Starkregenprophylaxe rund 30 Kubik Rückhaltevolumen geschaffen. Wir sind gerüstet.“ Ebenso ist man bei der Parkplatzsituation für die Zukunft gut aufgestellt, aus 25 wurden 44 Parkplätze. „Das zahlt sich aus, wie man jetzt schon gesehen hat.“

Ergonomischer Arbeitsplatz

Die Segnung erstreckte sich auch auf das neue Fahrzeug des Bauhofes. Dafür hat die Gemeinde tief in den Haushaltssäckel gegriffen. 115 000 Euro kostete das neue Kommunalfahrzeug, das Bürgermeister Beer als „Fünf in einem“ beschrieb und in seiner Multifunktionsfähigkeit nicht nur als Kehrmaschine, Hochdruckreiniger und Sauger verwendet werden kann. Ebenso dürften Splitt, Laub oder schnellere Mäharbeiten künftig kein Thema mehr sein. Auch an die Mitarbeiter wurde dabei gedacht, zumal es sich hier um einen Arbeitsplatz handele, den man ergonomisch nennen könne. Soweit der offizielle Teil der Segnungsfeier.

Den gemütlichen Teil eröffnete nach dem kleinen Festzug die Dietldorfer Blaskapelle, die im Zelt auf dem Gelände neben dem Mehrzweckgebäude zu Schweinebraten mit Knödel aufspielte.

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